Person
Alexander Hagelüken
Erfasst mit GLM-5.3Letztes Update
Hagelüken ist kein Politiker, sondern ein prägender Wirtschaftsjournalist. Belegbar sind seine Kritik an der Wirtschaftspolitik von Rechtspopulisten (AfD, Trump), sein Eintreten für Freihandel und EU sowie Reformvorschläge gegen den deutschen Wirtschaftsabstieg. Für eine Parteimitgliedschaft gibt es keine Belege; seine Außenpolitikpositionen zu Bündnissen und Militär sind nicht eigens dokumentiert, daher ist diese Dimension nicht bewertbar. Die Schätzwerte sind redaktionelle Ableitungen aus seinem publizistischen Werk.
Wirtschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Beschreibt sich als Ökonom und Wirtschaftsjournalist, der Wirtschaftspolitik und globale Finanzfragen analysiert (Roman-Herzog-Institut, Surplus).
- Belegte Positionen
- Eintreten für Freihandel und EU gegen die protektionistische Wirtschaftspolitik von Rechtspopulisten; in „Schock-Zeiten“ eine Auswahl bereits diskutierter Reformvorschläge, wie Deutschland den wirtschaftlichen Abstieg verhindern kann.
- Institutionelles Umfeld
- Leitender Redakteur Wirtschaftspolitik der Süddeutschen Zeitung, zuvor Berlin- und Brüssel-Korrespondent; Experte im Netzwerk des Roman Herzog Instituts.
- Redaktionelle Ableitung
- Aus Freihandels- und EU-Positionen sowie Reformfokus lässt sich eine leicht marktliberale, ordnungspolitisch reformorientierte Einordnung ableiten; keine eindeutig staats- oder marktliberale Festlegung, daher breites Intervall.
Gesellschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine belastbare Selbstbeschreibung erfasst.
- Belegte Positionen
- Scharfe publizistische Kritik an Rechtspopulisten von Trump bis Weidel („Ökonomie des Hasses“): deren Anti-Politik, Agitation gegen Freihandel und EU zerstöre Wohlstand und begünstige vooral Reiche.
- Institutionelles Umfeld
- Redaktionelles Umfeld der Süddeutsche Zeitung; Vortrags- und Interviewtätigkeit u. a. zu rechtspopulistischer Wirtschaftspolitik.
- Redaktionelle Ableitung
- Die konsequente Kritik an autoritärem und ausgrenzendem Rechtspopulismus deutet auf eine eher progressive/libertäre Haltung; da sie vor allem im wirtschaftspolitischen Rahmen geäußert wird, nur geringe Sicherheit.
Außenpolitik
Für diese Dimension reichen die belegten Positionen nicht für einen Schätzwert aus. Daher werden weder Punktwert noch Unsicherheitsband angezeigt.
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine belastbare Selbstbeschreibung erfasst.
- Belegte Positionen
- Befürwortung der EU und von Freihandel bezieht sich erkennbar auf Wirtschafts- und Integrationsfragen; eigene Aussagen zu Bündnis-, Sicherheits- oder Militärpolitik sind nicht belegt.
- Institutionelles Umfeld
- Nicht zur Einordnung herangezogen.
- Redaktionelle Ableitung
- Quellenlage reicht nicht für einen belastbaren Schätzwert; Außenpolitik darf nicht aus EU- und Wirtschaftpositionen abgeleitet werden.
Erfasste Auftritte
Auftritte pro Jahr
Gezählt werden alle erfassten Auftritte nach dem Sendedatum der Episode. 2026 läuft noch und ist deshalb heller dargestellt. Ein Klick auf ein Jahr zeigt die Auftritte dieses Jahres.
Redaktionelle Schätzung
Ähnlich eingeordnete Personen
Nähe bedeutet hier nur, dass die redaktionellen Schätzwerte ähnlich liegen. Sie sagt nichts über Kontakte, Zusammenarbeit oder tatsächliche Übereinstimmung zwischen den Personen aus.
| # | Person | Wirt. | Ges. | Außen | Abstand | Belastbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Alexander Hagelüken | +1.0 | -1.5 | – | – | eigene Werte | |
| 1 | Monika Schnitzerohne Außenpolitik | +1.5 | -1.5 | +3.0 | 1.5Punkte 0.2 | Niedrig |
| 2 | Frauke Rostalskiohne Außenpolitik | +1.0 | -1.0 | – | 1.5Punkte 0.2 | Niedrig |
| 3 | Christina Scheibohne Außenpolitik | +1.5 | -1.0 | – | 1.5Punkte 0.5 | Niedrig |
| 4 | Joachim Gauckohne Außenpolitik | +1.5 | -1.0 | +4.0 | 1.5Punkte 0.5 | Niedrig |
| 5 | Andy Yenohne Außenpolitik | +0.5 | -1.5 | -1.0 | 1.5Punkte 0.2 | Niedrig |
| 6 | Sabine Nallingerohne Außenpolitik | +1.0 | -1.0 | – | 1.5Punkte 0.2 | Niedrig |
| 7 | Peter Altmaier (CDU)ohne Außenpolitik | +1.0 | -1.0 | +0.5 | 1.6Punkte 0.2 | Niedrig |
| 8 | Christian Karagiannidisohne Außenpolitik | +1.0 | -1.0 | – | 1.6Punkte 0.2 | Niedrig |
So wird der Abstand berechnet
Jeder Schätzwert wird als Wahrscheinlichkeitsverteilung über sein Unsicherheitsintervall verstanden. Der Abstand zweier Personen in einer Dimension ist der erwartete Betrag der Differenz zweier zufällig daraus gezogener Werte, gemessen in Skalenpunkten. Bei exakten Werten ist das der einfache Abstand der Punktwerte („Punkte“ in der Tabelle); je breiter die Unsicherheit, desto größer der erwartete Abstand. Zwei vage Einordnungen erscheinen deshalb nie näher als zwei präzise.
Der Gesamtabstand ist der Mittelwert über die drei Dimensionen. Verglichen werden nur Personen mit Schätzwerten in mindestens zwei gemeinsamen Dimensionen; für eine fehlende Dimension wird der durchschnittliche Abstand zweier beliebiger eingeordneter Personen angesetzt, damit fehlende Werte keine Nähe vortäuschen. Gezeigt werden höchstens 8 Personen mit einem Abstand von höchstens 1.75. Die Belastbarkeit entspricht der schwächsten beteiligten Sicherheitsstufe; bei nur zwei vergleichbaren Dimensionen ist sie höchstens mittel.
Belege und weitere Daten
Quellen der politischen Einordnung 5
- Alexander Hagelüken — Autorenseite - Süddeutsche Zeitung · Süddeutsche Zeitung
Berichtete für die SZ aus Berlin und Brüssel, baute den Geld-Teil auf und erfand die Interviews „Reden wir über Geld“.
- Alexander Hagelüken - Expertennetzwerk Roman Herzog Institut · Roman Herzog Institut
Analysiert als Journalist und Autor Wirtschaftspolitik und globale Finanzfragen zu Arbeit, Rente und Geld.
- Alexander Hagelüken - Surplus – Das Wirtschaftsmagazin · Surplus – Das Wirtschaftsmagazin
Ökonom und Leitender Redakteur Wirtschaftspolitik der Süddeutschen Zeitung; er war Korrespondent in Berlin und Brüssel und Leiter des Geld-Ressorts.
- Buch über Wirtschaft und den Rechtsruck: Die Neinsager · taz.die tageszeitung
Die Politik der Rechten macht die Reichen reicher; würden AfD-Vorschläge umgesetzt, profitierten vor allem Vermögende.
- Alexander Hagelüken (2023) - Schock-Zeiten - Friedrich-Ebert-Stiftung · Friedrich-Ebert-Stiftung · 01.01.2023
Hagelüken entwickelt kein neues Paradigma, bietet jedoch eine gute Auswahl bereits diskutierter Vorschläge gegen den Wirtschaftsabstieg.
Belegte Zugehörigkeiten 0
| Organisation | Funktion | Zeitraum | Quelle |
|---|---|---|---|
| Keine belegten Zugehörigkeiten. | |||
Alle erfassten Auftritte 1
| Datum | Sendung | Episode | Rolle | Beleg |
|---|---|---|---|---|
| 17.05.2026 | Presseclub | Streit um Acht-Stunden-Tag: Neuer Stresstest für die Regierung? | Gast | Originalsendung |
Unveränderte LLM-Antwort
Maschinell erzeugte Rohausgabe, unverändert veröffentlicht und nicht gleichbedeutend mit einer redaktionellen Bestätigung.
{"gender":"male","birth_year":null,"party_affiliation":null,"party_membership_status":"unknown","party_membership_note":"Keine öffentlichen Belege für eine Parteimitgliedschaft; als Wirtschaftsjournalist der Süddeutsche Zeitung publiziert er außerhalb einer Parteibindung.","short_description":"Alexander Hagelüken ist Ökonom und Leitender Redakteur Wirtschaftspolitik der Süddeutschen Zeitung; zuvor Korrespondent in Berlin und Brüssel sowie Leiter des Ressorts Geld. Autor der Bücher „Schock-Zeiten“ (2023) und „Die Ökonomie des Hasses“.","political_short_label":"Wirtschaftsjournalist mit reformorientiert-marktnaher und klar rechtskritischer publizistischer Ausrichtung","overall_assessment":"Hagelüken ist kein Politiker, sondern ein prägender Wirtschaftsjournalist. Belegbar sind seine Kritik an der Wirtschaftspolitik von Rechtspopulisten (AfD, Trump), sein Eintreten für Freihandel und EU sowie Reformvorschläge gegen den deutschen Wirtschaftsabstieg. Für eine Parteimitgliedschaft gibt es keine Belege; seine Außenpolitikpositionen zu Bündnissen und Militär sind nicht eigens dokumentiert, daher ist diese Dimension nicht bewertbar. Die Schätzwerte sind redaktionelle Ableitungen aus seinem publizistischen Werk.","dimensions":[{"dimension":"economy","assessable":true,"estimate":1.0,"uncertainty_min":-0.5,"uncertainty_max":2.5,"confidence":"low","self_description":"Beschreibt sich als Ökonom und Wirtschaftsjournalist, der Wirtschaftspolitik und globale Finanzfragen analysiert (Roman-Herzog-Institut, Surplus).","documented_positions":"Eintreten für Freihandel und EU gegen die protektionistische Wirtschaftspolitik von Rechtspopulisten; in „Schock-Zeiten“ eine Auswahl bereits diskutierter Reformvorschläge, wie Deutschland den wirtschaftlichen Abstieg verhindern kann.","institutional_context":"Leitender Redakteur Wirtschaftspolitik der Süddeutschen Zeitung, zuvor Berlin- und Brüssel-Korrespondent; Experte im Netzwerk des Roman Herzog Instituts.","editorial_inference":"Aus Freihandels- und EU-Positionen sowie Reformfokus lässt sich eine leicht marktliberale, ordnungspolitisch reformorientierte Einordnung ableiten; keine eindeutig staats- oder marktliberale Festlegung, daher breites Intervall."},{"dimension":"society","assessable":true,"estimate":-1.5,"uncertainty_min":-3.0,"uncertainty_max":0.0,"confidence":"low","self_description":"","documented_positions":"Scharfe publizistische Kritik an Rechtspopulisten von Trump bis Weidel („Ökonomie des Hasses“): deren Anti-Politik, Agitation gegen Freihandel und EU zerstöre Wohlstand und begünstige vooral Reiche.","institutional_context":"Redaktionelles Umfeld der Süddeutsche Zeitung; Vortrags- und Interviewtätigkeit u. a. zu rechtspopulistischer Wirtschaftspolitik.","editorial_inference":"Die konsequente Kritik an autoritärem und ausgrenzendem Rechtspopulismus deutet auf eine eher progressive/libertäre Haltung; da sie vor allem im wirtschaftspolitischen Rahmen geäußert wird, nur geringe Sicherheit."},{"dimension":"foreign","assessable":false,"estimate":null,"uncertainty_min":null,"uncertainty_max":null,"confidence":"low","self_description":"","documented_positions":"Befürwortung der EU und von Freihandel bezieht sich erkennbar auf Wirtschafts- und Integrationsfragen; eigene Aussagen zu Bündnis-, Sicherheits- oder Militärpolitik sind nicht belegt.","institutional_context":"","editorial_inference":"Quellenlage reicht nicht für einen belastbaren Schätzwert; Außenpolitik darf nicht aus EU- und Wirtschaftpositionen abgeleitet werden."}],"sources":[{"url":"https://www.sueddeutsche.de/autoren/hagelueken.alexander","title":"Alexander Hagelüken — Autorenseite - Süddeutsche Zeitung","publisher":"Süddeutsche Zeitung","date":null,"statement":"Berichtete für die SZ aus Berlin und Brüssel, baute den Geld-Teil auf und erfand die Interviews „Reden wir über Geld“.","dimensions":[],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false},{"url":"https://www.romanherzoginstitut.de","title":"Alexander Hagelüken - Expertennetzwerk Roman Herzog Institut","publisher":"Roman Herzog Institut","date":null,"statement":"Analysiert als Journalist und Autor Wirtschaftspolitik und globale Finanzfragen zu Arbeit, Rente und Geld.","dimensions":["economy"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false},{"url":"https://surplus-magazin.de","title":"Alexander Hagelüken - Surplus – Das Wirtschaftsmagazin","publisher":"Surplus – Das Wirtschaftsmagazin","date":null,"statement":"Ökonom und Leitender Redakteur Wirtschaftspolitik der Süddeutschen Zeitung; er war Korrespondent in Berlin und Brüssel und Leiter des Geld-Ressorts.","dimensions":["economy"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false},{"url":"https://www.fes.de","title":"Alexander Hagelüken (2023) - Schock-Zeiten - Friedrich-Ebert-Stiftung","publisher":"Friedrich-Ebert-Stiftung","date":"2023-01-01","statement":"Hagelüken entwickelt kein neues Paradigma, bietet jedoch eine gute Auswahl bereits diskutierter Vorschläge gegen den Wirtschaftsabstieg.","dimensions":["economy"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false},{"url":"https://taz.de","title":"Buch über Wirtschaft und den Rechtsruck: Die Neinsager","publisher":"taz.die tageszeitung","date":null,"statement":"Die Politik der Rechten macht die Reichen reicher; würden AfD-Vorschläge umgesetzt, profitierten vor allem Vermögende.","dimensions":["society","economy"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false}]}