Person
Maja Iskra
Erfasst mit GPT-5.6 TerraLetztes Update
Die Einordnung stützt sich auf wenige, aber direkte öffentliche Äußerungen: Kritik an Neoliberalismus und profitorientierter Stadtentwicklung sowie progressive Aussagen zu Geschlechterrollen, Homophobie, Sexismus und Vielfalt. Daraus folgt keine belastbare Aussage zu Parteibindung, Bündnispolitik oder militärischen Fragen.
Wirtschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Iskra verbindet einen von ihr wahrgenommenen Mangel an Zivilcourage in Wien ausdrücklich mit „herrschendem Neoliberalismus“ und einer Haltung, in der Menschen vor allem auf sich selbst schauten.
- Belegte Positionen
- Sie kritisierte zudem, Serbien werde zunehmend nach den Interessen weniger Profiteure und privater Investoren gestaltet statt nach den Bedürfnissen der dort lebenden Menschen.
- Institutionelles Umfeld
- Ihr berufliches Umfeld liegt in Stadtentwicklung, Stadterneuerung und partizipativen Prozessen. Die berufliche Tätigkeit selbst wird nicht als Beleg einer politischen Position gewertet.
- Redaktionelle Ableitung
- Die Kritik an Neoliberalismus sowie an profitorientierter gegenüber bedürfnisorientierter Stadtentwicklung spricht eher für eine gemeinwohl-, regulierungs- und umverteilungsorientierte Perspektive. Für eine präzisere wirtschaftspolitische Einordnung fehlen Aussagen etwa zu Steuern, Sozialstaat, Eigentum oder Handel.
Gesellschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Sie bezeichnet Kategorien von „maskulin“ und „feminin“ als für sie grundsätzlich uninteressant und kritisiert vereinfachte, fragile und sexualisierte Darstellungen von Frauen. Sie hebt außerdem geringere Homophobie, Sexismus und Multiethnizität in Wien positiv hervor.
- Belegte Positionen
- In einem Interview plädiert sie für komplexe, starke weibliche Figuren und beschreibt die verbreitete Repräsentation von Frauen in Film und Literatur als zunehmend unerträglich.
- Institutionelles Umfeld
- Auf ihrer beruflichen Website nennt sie Gender Mainstreaming und Diversity als Kompetenzen. Das ist nur ein schwaches institutionelles Indiz und kein Ersatz für ihre eigenen Aussagen.
- Redaktionelle Ableitung
- Die dokumentierten Aussagen deuten klar auf progressive, gleichstellungs- und vielfaltsorientierte gesellschaftspolitische Positionen. Aussagen zu Strafrecht, Religion, Migrationpolitik oder staatlicher Autorität liegen nicht vor; daher kein Extremwert.
Außenpolitik
Für diese Dimension reichen die belegten Positionen nicht für einen Schätzwert aus. Daher werden weder Punktwert noch Unsicherheitsband angezeigt.
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Sie kritisierte lokale politische Eliten der ehemaligen jugoslawischen Republiken als wesentliche Antreiber des Krieges und schilderte ihren Vater als Jugoslawien-Nostalgiker und Nicht-Nationalisten.
- Belegte Positionen
- Diese Aussagen sind eine Kritik an Nationalismus und kriegstreibenden Eliten, enthalten aber keine hinreichend konkrete Position zu Militär, Rüstung, Bündnissen, internationalen Interventionen oder Verteidigungspolitik.
- Institutionelles Umfeld
- Aus ihrer Tätigkeit in Kultur, Medien und Stadtentwicklung ergibt sich kein belastbares außen- oder sicherheitspolitisches Profil.
- Redaktionelle Ableitung
- Eine Einordnung auf der Skala pazifistisch/antiinterventionistisch bis bündnis-/militärorientiert wäre spekulativ. Die Dimension bleibt deshalb unbewertet.
Erfasste Auftritte
Auftritte pro Jahr
Gezählt werden alle erfassten Auftritte nach dem Sendedatum der Episode. 2026 läuft noch und ist deshalb heller dargestellt. Ein Klick auf ein Jahr zeigt die Auftritte dieses Jahres.
Redaktionelle Schätzung
Ähnlich eingeordnete Personen
Nähe bedeutet hier nur, dass die redaktionellen Schätzwerte ähnlich liegen. Sie sagt nichts über Kontakte, Zusammenarbeit oder tatsächliche Übereinstimmung zwischen den Personen aus.
| # | Person | Wirt. | Ges. | Außen | Abstand | Belastbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Maja Iskra | -2.5 | -3.5 | – | – | eigene Werte | |
| 1 | Britta Haßelmann (Bündnis 90/Die Grünen)ohne Außenpolitik | -2.5 | -3.5 | +4.0 | 1.4Punkte 0.0 | Mittel |
| 2 | Tobias Peterohne Außenpolitik | -2.5 | -3.5 | – | 1.4Punkte 0.0 | Mittel |
| 3 | Katarina Barley (SPD)ohne Außenpolitik | -2.5 | -3.5 | +3.5 | 1.4Punkte 0.0 | Mittel |
| 4 | Felix Banaszak (Bündnis 90/Die Grünen)ohne Außenpolitik | -2.5 | -3.0 | +3.5 | 1.4Punkte 0.2 | Mittel |
| 5 | Jutta Allmendingerohne Außenpolitik | -3.0 | -4.0 | – | 1.5Punkte 0.5 | Mittel |
| 6 | Matthias Miersch (SPD)ohne Außenpolitik | -3.0 | -4.0 | +2.0 | 1.5Punkte 0.5 | Mittel |
| 7 | Claus Leggewieohne Außenpolitik | -2.5 | -4.0 | +1.5 | 1.5Punkte 0.2 | Mittel |
| 8 | Katharina Dröge (Bündnis 90/Die Grünen)ohne Außenpolitik | -2.0 | -4.0 | +3.0 | 1.5Punkte 0.5 | Mittel |
So wird der Abstand berechnet
Jeder Schätzwert wird als Wahrscheinlichkeitsverteilung über sein Unsicherheitsintervall verstanden. Der Abstand zweier Personen in einer Dimension ist der erwartete Betrag der Differenz zweier zufällig daraus gezogener Werte, gemessen in Skalenpunkten. Bei exakten Werten ist das der einfache Abstand der Punktwerte („Punkte“ in der Tabelle); je breiter die Unsicherheit, desto größer der erwartete Abstand. Zwei vage Einordnungen erscheinen deshalb nie näher als zwei präzise.
Der Gesamtabstand ist der Mittelwert über die drei Dimensionen. Verglichen werden nur Personen mit Schätzwerten in mindestens zwei gemeinsamen Dimensionen; für eine fehlende Dimension wird der durchschnittliche Abstand zweier beliebiger eingeordneter Personen angesetzt, damit fehlende Werte keine Nähe vortäuschen. Gezeigt werden höchstens 8 Personen mit einem Abstand von höchstens 1.75. Die Belastbarkeit entspricht der schwächsten beteiligten Sicherheitsstufe; bei nur zwei vergleichbaren Dimensionen ist sie höchstens mittel.
Belege und weitere Daten
Quellen der politischen Einordnung 6
- Zsolnay Vorschau Frühjahr 2026 · Paul Zsolnay Verlag / Carl Hanser Verlag
Die Verlagsvorschau nennt Maja Iskra, geboren 1981 im ehemaligen Jugoslawien, als in Wien lebende und arbeitende Autorin von „Uppercut“.
- Maja Iskras Roman „Uppercut“: Aufwachsen im Belgrad der 90er · PULS 24 / APA
Im APA-Gespräch kritisiert Iskra eine Stadtgestaltung Serbiens nach Interessen weniger Profiteure und privater Investoren statt nach Bedürfnissen der Bevölkerung.
- Maja-Iskra Vilotijevic · GEGENBLICK
Die persönliche Berufsseite führt Maja-Iskra Vilotijević als Gründerin und Geschäftsführerin von GEGENBLICK mit Kompetenzen in Stadtentwicklung, Partizipation, Gender Mainstreaming und Diversity.
- „Wie eine Eidechse ohne Schwanz“ – Interview mit Maja Iskra · WIEN LIVE · 09.04.2026
Iskra kritisiert Neoliberalismus, lobt geringere Homophobie und Sexismus in Wien und macht lokale politische Eliten für die Kriege im ehemaligen Jugoslawien mitverantwortlich.
- Elle intervju sa Majom Iskrom o njenom prvom romanu Aperkat · ELLE Serbia · 09.07.2024
Iskra kritisiert stereotype weibliche Figuren und betont die Notwendigkeit komplexer und starker Darstellungen von Frauen.
- Maja Iskra: „Aperkat” je oda Dorćolu devedesetih, to nije ovaj džentrifikovani, luksuzni Dorćol od danas · Dnevni list Danas · 31.10.2023
Das Interview identifiziert sie als Maja Iskra, geborene Maja-Iskra Vilotijević, und bezeichnet sie als Autorin, Landschaftsarchitektin und Magistra multimedialer Kunst.
Belegte Zugehörigkeiten 0
| Organisation | Funktion | Zeitraum | Quelle |
|---|---|---|---|
| Keine belegten Zugehörigkeiten. | |||
Alle erfassten Auftritte 1
| Datum | Sendung | Episode | Rolle | Beleg |
|---|---|---|---|---|
| 24.06.2026 | Eins zu Eins. Der Talk | Maja Iskra, Schriftstellerin: Lava im Herzen und ein Maschinengewehr in der Brust | Gast | Originalsendung |
Unveränderte LLM-Antwort
Maschinell erzeugte Rohausgabe, unverändert veröffentlicht und nicht gleichbedeutend mit einer redaktionellen Bestätigung.
{"gender":"female","birth_year":1981,"party_affiliation":null,"party_membership_status":"no_public_membership","party_membership_note":"In den ausgewerteten öffentlichen Selbst-, Verlags-, Berufs- und Interviewquellen findet sich keine belegte Parteimitgliedschaft. Dies ist keine Aussage über mögliche nicht öffentliche Mitgliedschaften.","short_description":"Maja Iskra (geb. Maja-Iskra Vilotijević) ist eine in Wien lebende Autorin, Landschaftsarchitektin, Medienkünstlerin und Stadtentwicklerin.","political_short_label":"Gesellschaftspolitisch deutlich progressiv; wirtschaftspolitisch eher gemeinwohl- und regulierungsorientiert; außen- und sicherheitspolitisch nicht belastbar einordenbar.","overall_assessment":"Die Einordnung stützt sich auf wenige, aber direkte öffentliche Äußerungen: Kritik an Neoliberalismus und profitorientierter Stadtentwicklung sowie progressive Aussagen zu Geschlechterrollen, Homophobie, Sexismus und Vielfalt. Daraus folgt keine belastbare Aussage zu Parteibindung, Bündnispolitik oder militärischen Fragen.","dimensions":[{"dimension":"economy","assessable":true,"estimate":-2.5,"uncertainty_min":-4,"uncertainty_max":-1,"confidence":"medium","self_description":"Iskra verbindet einen von ihr wahrgenommenen Mangel an Zivilcourage in Wien ausdrücklich mit „herrschendem Neoliberalismus“ und einer Haltung, in der Menschen vor allem auf sich selbst schauten.","documented_positions":"Sie kritisierte zudem, Serbien werde zunehmend nach den Interessen weniger Profiteure und privater Investoren gestaltet statt nach den Bedürfnissen der dort lebenden Menschen.","institutional_context":"Ihr berufliches Umfeld liegt in Stadtentwicklung, Stadterneuerung und partizipativen Prozessen. Die berufliche Tätigkeit selbst wird nicht als Beleg einer politischen Position gewertet.","editorial_inference":"Die Kritik an Neoliberalismus sowie an profitorientierter gegenüber bedürfnisorientierter Stadtentwicklung spricht eher für eine gemeinwohl-, regulierungs- und umverteilungsorientierte Perspektive. Für eine präzisere wirtschaftspolitische Einordnung fehlen Aussagen etwa zu Steuern, Sozialstaat, Eigentum oder Handel."},{"dimension":"society","assessable":true,"estimate":-3.5,"uncertainty_min":-5,"uncertainty_max":-2,"confidence":"medium","self_description":"Sie bezeichnet Kategorien von „maskulin“ und „feminin“ als für sie grundsätzlich uninteressant und kritisiert vereinfachte, fragile und sexualisierte Darstellungen von Frauen. 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