Person
Tobi Müller
Erfasst mit GPT-5.6 TerraLetztes Update
Die öffentlich belegbaren Aussagen betreffen vor allem Kulturförderung, digitale Überwachung, Transparenz und Klimaverzicht. Daraus ergibt sich eine vorsichtige Einordnung mit bürgerrechtlich-progressiver Tendenz sowie einer leicht staatsorientierten Haltung bei Kultur- und Klimaregulierung. Für außenpolitische Fragen fehlt belastbares Material. Eine Parteimitgliedschaft ist in den geprüften Quellen nicht belegt.
Wirtschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine explizite wirtschaftspolitische Selbstbeschreibung in den geprüften Quellen gefunden.
- Belegte Positionen
- Müller befürwortet, Berlin solle seine hochkulturellen Institutionen angesichts drohender Kürzungen stützen. Zudem erklärt er persönlichen Flugverzicht für richtig und weist Polemik gegen Verbote oder Verzicht zurück. Das sind punktuelle Aussagen zu öffentlicher Kulturfinanzierung beziehungsweise ökologischer Regulierung, keine umfassende Steuer-, Sozial- oder Marktordnungskonzeption.
- Institutionelles Umfeld
- Er war beziehungsweise ist in kulturbezogenen Förderjurys tätig, unter anderem beim Hauptstadtkulturfonds und bei der Berliner City-Tax-Jury. Diese Funktionen belegen Expertise im öffentlich geförderten Kulturbereich, sind aber für sich kein Nachweis einer allgemeinen wirtschaftspolitischen Position.
- Redaktionelle Ableitung
- Die Unterstützung öffentlicher Kulturfinanzierung und die Offenheit für klimapolitisch motivierten Verzicht sprechen leicht für staats- beziehungsweise regulierungsorientierte Positionen. Die Evidenz ist auf einzelne Politikfelder beschränkt; daher breites Intervall und geringe Sicherheit.
Gesellschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine ausdrückliche Einordnung auf einer gesellschaftspolitischen Links-rechts- oder liberal-konservativen Skala gefunden.
- Belegte Positionen
- Müller schreibt kritisch über staatliche und kommerzielle digitale Überwachung und kuratierte eine Konferenz zur Kunst der Überwachung. In einem eigenen Beitrag bezeichnet er den kulturpolitischen Vorwurf, Theater sei zu „woke“, als Phantomdebatte. Als Mitglied einer Förderjury forderte er zudem Transparenz über eine abweichende Förderentscheidung.
- Institutionelles Umfeld
- Seine publizistische und kuratorische Arbeit liegt überwiegend im Kultur- und Digitalbereich. Die Zusammenarbeit mit kulturellen Einrichtungen und öffentlichen Förderstrukturen ist kein eigenständiger Beleg für politische Positionen.
- Redaktionelle Ableitung
- Kritik an Überwachung, das Eintreten für Transparenz sowie die Zurückweisung eines Anti-„Woke“-Kulturkampfs deuten vorsichtig auf eine bürgerrechts- und gesellschaftspolitisch eher progressive/libertäre Tendenz. Da dies überwiegend kulturjournalistische Kontexte sind und keine konsistente Programmatik vorliegt, bleibt die Sicherheit gering.
Außenpolitik
Für diese Dimension reichen die belegten Positionen nicht für einen Schätzwert aus. Daher werden weder Punktwert noch Unsicherheitsband angezeigt.
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine außenpolitische Selbstbeschreibung gefunden.
- Belegte Positionen
- Keine ausreichend eindeutigen, eigenen öffentlichen Positionen zu Militär, Bündnissen, Interventionen oder internationaler Sicherheitsordnung in den geprüften Quellen gefunden.
- Institutionelles Umfeld
- Die dokumentierte Tätigkeit als Kulturjournalist, Autor und Moderator erlaubt keine belastbare außenpolitische Ableitung.
- Redaktionelle Ableitung
- Nicht bewertbar; ein Zahlenwert wäre spekulativ.
Erfasste Auftritte
Auftritte pro Jahr
Gezählt werden alle erfassten Auftritte nach dem Sendedatum der Episode. Ein Klick auf ein Jahr zeigt die Auftritte dieses Jahres.
Redaktionelle Schätzung
Ähnlich eingeordnete Personen
Nähe bedeutet hier nur, dass die redaktionellen Schätzwerte ähnlich liegen. Sie sagt nichts über Kontakte, Zusammenarbeit oder tatsächliche Übereinstimmung zwischen den Personen aus.
| # | Person | Wirt. | Ges. | Außen | Abstand | Belastbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tobi Müller | -1.0 | -2.0 | – | – | eigene Werte | |
| 1 | Klaus Müllerohne Außenpolitik | -1.0 | -2.0 | – | 1.6Punkte 0.0 | Niedrig |
| 2 | Ulrich Khuonohne Außenpolitik | -1.0 | -2.0 | +2.5 | 1.6Punkte 0.0 | Niedrig |
| 3 | Manuela Schwesig (SPD)ohne Außenpolitik | -1.5 | -1.5 | +2.5 | 1.6Punkte 0.5 | Niedrig |
| 4 | Daniela Schwarzerohne Außenpolitik | -1.0 | -2.0 | +4.0 | 1.6Punkte 0.0 | Niedrig |
| 5 | Marina Kormbakiohne Außenpolitik | -1.0 | -2.0 | +3.5 | 1.6Punkte 0.0 | Niedrig |
| 6 | Burkhard Jung (SPD)ohne Außenpolitik | -1.5 | -2.0 | -2.0 | 1.6Punkte 0.2 | Niedrig |
| 7 | Heike Raab (SPD)ohne Außenpolitik | -1.5 | -2.0 | – | 1.6Punkte 0.2 | Niedrig |
| 8 | Stephan Lambyohne Außenpolitik | -1.0 | -1.5 | +1.5 | 1.6Punkte 0.2 | Niedrig |
So wird der Abstand berechnet
Jeder Schätzwert wird als Wahrscheinlichkeitsverteilung über sein Unsicherheitsintervall verstanden. Der Abstand zweier Personen in einer Dimension ist der erwartete Betrag der Differenz zweier zufällig daraus gezogener Werte, gemessen in Skalenpunkten. Bei exakten Werten ist das der einfache Abstand der Punktwerte („Punkte“ in der Tabelle); je breiter die Unsicherheit, desto größer der erwartete Abstand. Zwei vage Einordnungen erscheinen deshalb nie näher als zwei präzise.
Der Gesamtabstand ist der Mittelwert über die drei Dimensionen. Verglichen werden nur Personen mit Schätzwerten in mindestens zwei gemeinsamen Dimensionen; für eine fehlende Dimension wird der durchschnittliche Abstand zweier beliebiger eingeordneter Personen angesetzt, damit fehlende Werte keine Nähe vortäuschen. Gezeigt werden höchstens 8 Personen mit einem Abstand von höchstens 1.75. Die Belastbarkeit entspricht der schwächsten beteiligten Sicherheitsstufe; bei nur zwei vergleichbaren Dimensionen ist sie höchstens mittel.
Belege und weitere Daten
Quellen der politischen Einordnung 7
- Vita · Tobi Müller
Müller beschreibt sich als Kulturjournalist und Autor in Berlin mit Themen Pop, Theater und Digitalität.
- Regierungsratsbeschluss 2024/1442: Auszeichnungen 2024 · Kanton Solothurn · 10.09.2024
Nennt Tobi Müller Kulturjournalist und Autor, geboren am 29. April 1970 in Olten und wohnhaft in Berlin.
- Kultur-Eklat in Berlin – «Die hochkulturellen Leuchttürme sind wirklich in Gefahr» · SRF · 26.11.2024
Müller sagt, Berlin täte gut daran, seine hochkulturellen Institutionen zu stützen.
- Der Kater nach der Flugscham · DIE ZEIT · 22.12.2019
Müller hält es für richtig, fast nicht mehr zu fliegen, und weist Polemik gegen Verbote oder Verzicht zurück.
- Lustvoll, entspannt und woke · Republik · 10.05.2023
Müller nennt den Vorwurf, der Theaterbetrieb sei zu woke oder ideologisch erziehend, eine Phantomdebatte.
- „Chor der Geflüchteten“ darf nicht singen · taz · 19.10.2015
Als Mitglied einer Förderjury forderte Müller Offenlegung, wie es zu einer abweichenden Förderentscheidung kam.
- Ob Mittagsschlaf gegen Überwachung hilft · Deutschlandfunk Kultur · 26.01.2014
Müller berichtet über digitale Kontrolle, NSA-Überwachung und die kommerzielle Verwertung von Nutzerdaten.
Belegte Zugehörigkeiten 0
| Organisation | Funktion | Zeitraum | Quelle |
|---|---|---|---|
| Keine belegten Zugehörigkeiten. | |||
Alle erfassten Auftritte 12
Unveränderte LLM-Antwort
Maschinell erzeugte Rohausgabe, unverändert veröffentlicht und nicht gleichbedeutend mit einer redaktionellen Bestätigung.
{"gender":"male","birth_year":1970,"party_affiliation":null,"party_membership_status":"unknown","short_description":"Tobi Müller (* 29. April 1970 in Olten) ist ein in Berlin lebender Schweizer Kulturjournalist und Autor. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Pop, Theater und Digitalität.","political_short_label":"Kultur- und bürgerrechtlich eher progressiv; wirtschaftspolitisch leicht staatsorientiert, jeweils mit geringer Sicherheit.","overall_assessment":"Die öffentlich belegbaren Aussagen betreffen vor allem Kulturförderung, digitale Überwachung, Transparenz und Klimaverzicht. Daraus ergibt sich eine vorsichtige Einordnung mit bürgerrechtlich-progressiver Tendenz sowie einer leicht staatsorientierten Haltung bei Kultur- und Klimaregulierung. Für außenpolitische Fragen fehlt belastbares Material. Eine Parteimitgliedschaft ist in den geprüften Quellen nicht belegt.","dimensions":[{"dimension":"economy","assessable":true,"estimate":-1,"uncertainty_min":-3,"uncertainty_max":1,"confidence":"low","self_description":"Keine explizite wirtschaftspolitische Selbstbeschreibung in den geprüften Quellen gefunden.","documented_positions":"Müller befürwortet, Berlin solle seine hochkulturellen Institutionen angesichts drohender Kürzungen stützen. Zudem erklärt er persönlichen Flugverzicht für richtig und weist Polemik gegen Verbote oder Verzicht zurück. Das sind punktuelle Aussagen zu öffentlicher Kulturfinanzierung beziehungsweise ökologischer Regulierung, keine umfassende Steuer-, Sozial- oder Marktordnungskonzeption.","institutional_context":"Er war beziehungsweise ist in kulturbezogenen Förderjurys tätig, unter anderem beim Hauptstadtkulturfonds und bei der Berliner City-Tax-Jury. 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