Person
Wolfgang Kaschuba
Erfasst mit GPT-5.6 TerraLetztes Update
Redaktionelle Schätzung, keine Tatsachenbehauptung: Kaschubas eigene öffentliche Texte belegen eine ausgeprägt pluralistische, migrationsoffene und gegen ethnische Ausgrenzung gerichtete gesellschaftspolitische Haltung. Für eine leichte sozialstaatliche Tendenz gibt es einzelne belastbare Textstellen, aber kein detailliertes wirtschaftspolitisches Programm. Für Militär-, Bündnis- oder Interventionsthemen liegt keine ausreichende Evidenz vor.
Wirtschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine ausdrückliche Selbstverortung auf der Staat-Markt-Skala gefunden.
- Belegte Positionen
- In einem eigenen Text verbindet Kaschuba die Ablehnung einer „sozial desintegrativen“ und „politisch-ökonomisch neoliberalen“ Gesellschaftspolitik mit einem Bekenntnis zu einer europäischen Sozialcharta. In einem späteren Beitrag fordert er zudem faire Lebenschancen unabhängig von Einkommen, Herkunft und Wohnort. Das sind keine ausformulierten Steuer-, Haushalts- oder Eigentumspolitiken.
- Institutionelles Umfeld
- Seine wissenschaftlichen Funktionen an Humboldt-Universität und BIM sind kein Beleg für wirtschaftspolitische Positionen und werden nicht als solcher gewertet.
- Redaktionelle Ableitung
- Die explizite Kritik an sozial desintegrativem Neoliberalismus und die positive Bezugnahme auf eine Sozialcharta sprechen vorsichtig für eine leicht staats- beziehungsweise sozialorientierte Tendenz. Wegen fehlender konkreter wirtschaftspolitischer Forderungen ist die Schätzung breit und niedrig sicher.
Gesellschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine parteipolitische oder ideologische Selbstbezeichnung gefunden.
- Belegte Positionen
- Kaschuba tritt in eigenen Beiträgen für offene, pluralistische Gesellschaften, kulturelle Vielfalt, Toleranz, Teilhabe und faire Lebenschancen ein. Er bezeichnet ethnisierende Ausgrenzung im Migrationsdiskurs als rassistische Denkfigur und stellt sich gegen kulturelle Abschließung sowie gegen rechtsextreme und islamistische Fundamentalismen.
- Institutionelles Umfeld
- Die Arbeit im Feld der Migrations- und Integrationsforschung sowie frühere Funktionen bei der Deutschen UNESCO-Kommission sind nur fachlicher Kontext; die Einordnung beruht auf seinen eigenen Texten, nicht auf Arbeitgebern oder Mitgliedschaften.
- Redaktionelle Ableitung
- Die wiederholte positive Bewertung von Pluralismus, Migration, Dissens und Teilhabe sowie die Kritik an ethnischer Exklusion stützen eine deutlich progressive/libertäre Einordnung auf der gesellschaftspolitischen Skala. Die Spannweite bleibt auf andere gesellschaftspolitische Felder begrenzt.
Außenpolitik
Für diese Dimension reichen die belegten Positionen nicht für einen Schätzwert aus. Daher werden weder Punktwert noch Unsicherheitsband angezeigt.
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine Selbstbeschreibung zu Militär-, Bündnis- oder Interventionspolitik gefunden.
- Belegte Positionen
- Die geprüften Texte behandeln Europa, Migration, kulturelle Vielfalt und Multilateralismus, enthalten aber keine hinreichend konkreten Positionen zu Verteidigungsausgaben, NATO, militärischen Einsätzen oder Abschreckung.
- Institutionelles Umfeld
- Wissenschaftliche und frühere UNESCO-Funktionen sind kein Beleg für eine außen- oder sicherheitspolitische Position.
- Redaktionelle Ableitung
- Keine belastbare Bewertung auf der Skala pazifistisch/antiinterventionistisch bis bündnis-/militärorientiert möglich.
Erfasste Auftritte
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Redaktionelle Schätzung
Ähnlich eingeordnete Personen
Nähe bedeutet hier nur, dass die redaktionellen Schätzwerte ähnlich liegen. Sie sagt nichts über Kontakte, Zusammenarbeit oder tatsächliche Übereinstimmung zwischen den Personen aus.
| # | Person | Wirt. | Ges. | Außen | Abstand | Belastbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wolfgang Kaschuba | -1.0 | -3.5 | – | – | eigene Werte | |
| 1 | Georg Diezohne Außenpolitik | -1.0 | -3.5 | -1.0 | 1.5Punkte 0.0 | Niedrig |
| 2 | Franziska Brantner (Bündnis 90/Die Grünen)ohne Außenpolitik | -1.0 | -3.0 | +3.0 | 1.5Punkte 0.2 | Niedrig |
| 3 | Hannah Neumann (Bündnis 90/Die Grünen)ohne Außenpolitik | -1.5 | -4.0 | +0.5 | 1.6Punkte 0.5 | Niedrig |
| 4 | Michael Naumann (SPD)ohne Außenpolitik | -1.5 | -3.0 | +2.5 | 1.6Punkte 0.5 | Niedrig |
| 5 | Jana Henselohne Außenpolitik | -1.5 | -3.5 | – | 1.6Punkte 0.2 | Niedrig |
| 6 | Christiane Lemkeohne Außenpolitik | -1.0 | -3.0 | +3.0 | 1.6Punkte 0.2 | Niedrig |
| 7 | Ferda Atamanohne Außenpolitik | -1.0 | -4.0 | – | 1.6Punkte 0.2 | Niedrig |
| 8 | Hadija Haruna-Oelkerohne Außenpolitik | -1.0 | -4.0 | – | 1.6Punkte 0.2 | Niedrig |
So wird der Abstand berechnet
Jeder Schätzwert wird als Wahrscheinlichkeitsverteilung über sein Unsicherheitsintervall verstanden. Der Abstand zweier Personen in einer Dimension ist der erwartete Betrag der Differenz zweier zufällig daraus gezogener Werte, gemessen in Skalenpunkten. Bei exakten Werten ist das der einfache Abstand der Punktwerte („Punkte“ in der Tabelle); je breiter die Unsicherheit, desto größer der erwartete Abstand. Zwei vage Einordnungen erscheinen deshalb nie näher als zwei präzise.
Der Gesamtabstand ist der Mittelwert über die drei Dimensionen. Verglichen werden nur Personen mit Schätzwerten in mindestens zwei gemeinsamen Dimensionen; für eine fehlende Dimension wird der durchschnittliche Abstand zweier beliebiger eingeordneter Personen angesetzt, damit fehlende Werte keine Nähe vortäuschen. Gezeigt werden höchstens 8 Personen mit einem Abstand von höchstens 1.75. Die Belastbarkeit entspricht der schwächsten beteiligten Sicherheitsstufe; bei nur zwei vergleichbaren Dimensionen ist sie höchstens mittel.
Belege und weitere Daten
Quellen der politischen Einordnung 6
- Wolfgang Kaschuba · Deutsche Digitale Bibliothek / GND
GND-Personensatz: geboren 1950 in Göppingen; Ethnologe, Sozialwissenschaftler und Kulturwissenschaftler.
- Der Tag mit Wolfgang Kaschuba – Optimismus wagen · Deutschlandfunk Kultur · 30.03.2020
Porträtiert Kaschuba als Abteilungsleiter am BIM, damaliges Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission und Mitglied im Rat für Migration.
- Das alte und das neue Europa: Repräsentationen und Inszenierungen · Wolfgang Kaschuba
Verknüpft die Ablehnung sozial desintegrativer, neoliberaler Gesellschaftspolitik mit einem Bekenntnis zu einer europäischen Sozialcharta.
- „Zufluchtsstädte“? Für offene urbane Gesellschaften! · PoliTeknik · 27.10.2017
Eigener Beitrag für offene, pluralistische Städte; betont Vielfalt, Toleranz, Teilhabe und faire Lebenschancen und kritisiert kulturelle Abschließung.
- Es gibt nicht das eine antisemitische Milieu · Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Kaschuba beschreibt Antisemitismus als extreme Judenfeindlichkeit und fordert gemeinsame Geschichtskenntnisse, Werte und gesellschaftliche Schnittmengen.
- Europäisierung: Identitätspolitik und Migrationsdiskurse · Wolfgang Kaschuba
Beschreibt die Ethnisierung von Herkunft im Migrationsdiskurs als rassistische Denkfigur und kritisiert Ausgrenzung von Menschen mit Migrationserfahrung.
Belegte Zugehörigkeiten 0
| Organisation | Funktion | Zeitraum | Quelle |
|---|---|---|---|
| Keine belegten Zugehörigkeiten. | |||
Alle erfassten Auftritte 12
Unveränderte LLM-Antwort
Maschinell erzeugte Rohausgabe, unverändert veröffentlicht und nicht gleichbedeutend mit einer redaktionellen Bestätigung.
{"gender":"not_recorded","birth_year":1950,"party_affiliation":null,"party_membership_status":"no_public_membership","short_description":"Wolfgang Kaschuba ist ein in Göppingen geborener Ethnologe, Sozial- und Kulturwissenschaftler. Eine öffentlich belegte Parteimitgliedschaft wurde in den geprüften biografischen und institutionellen Quellen nicht festgestellt.","political_short_label":"Gesellschaftspolitisch deutlich pluralistisch-progressiv; ökonomisch leicht sozialstaatlich orientiert (unsicher); außen- und sicherheitspolitisch nicht belastbar einordenbar.","overall_assessment":"Redaktionelle Schätzung, keine Tatsachenbehauptung: Kaschubas eigene öffentliche Texte belegen eine ausgeprägt pluralistische, migrationsoffene und gegen ethnische Ausgrenzung gerichtete gesellschaftspolitische Haltung. Für eine leichte sozialstaatliche Tendenz gibt es einzelne belastbare Textstellen, aber kein detailliertes wirtschaftspolitisches Programm. Für Militär-, Bündnis- oder Interventionsthemen liegt keine ausreichende Evidenz vor.","dimensions":[{"dimension":"economy","assessable":true,"estimate":-1,"uncertainty_min":-3,"uncertainty_max":1,"confidence":"low","self_description":"Keine ausdrückliche Selbstverortung auf der Staat-Markt-Skala gefunden.","documented_positions":"In einem eigenen Text verbindet Kaschuba die Ablehnung einer „sozial desintegrativen“ und „politisch-ökonomisch neoliberalen“ Gesellschaftspolitik mit einem Bekenntnis zu einer europäischen Sozialcharta. In einem späteren Beitrag fordert er zudem faire Lebenschancen unabhängig von Einkommen, Herkunft und Wohnort. 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Für offene urbane Gesellschaften!","publisher":"PoliTeknik","date":"2017-10-27","statement":"Eigener Beitrag für offene, pluralistische Städte; betont Vielfalt, Toleranz, Teilhabe und faire Lebenschancen und kritisiert kulturelle Abschließung.","dimensions":["economy","society"],"supports_identity":true},{"url":"https://www.kaschuba.com/texte/Europaeisierung.pdf","title":"Europäisierung: Identitätspolitik und Migrationsdiskurse","publisher":"Wolfgang Kaschuba","date":null,"statement":"Beschreibt die Ethnisierung von Herkunft im Migrationsdiskurs als rassistische Denkfigur und kritisiert Ausgrenzung von Menschen mit Migrationserfahrung.","dimensions":["society"],"supports_identity":true},{"url":"https://www.ghst.de/kaschuba-interview","title":"Es gibt nicht das eine antisemitische Milieu","publisher":"Gemeinnützige Hertie-Stiftung","date":null,"statement":"Kaschuba beschreibt Antisemitismus als extreme Judenfeindlichkeit und fordert gemeinsame Geschichtskenntnisse, Werte und gesellschaftliche Schnittmengen.","dimensions":["society"],"supports_identity":true}]}