Person
Heiner Flassbeck
Erfasst mit GLM-5.3Letztes Update
Flassbeck ist wirtschaftspolitisch klar als umverteilungs- und staatsorientierter Keynesianer einzuordnen; seine Abrechnung mit dem Neoliberalismus ist seit der Finanzkrise sein zentrales Thema. Gesellschafts- und außenpolitische Positionen sind in der vorliegenden Quellenlage nicht belastbar bewertbar. Keine belegte Parteimitgliedschaft, trotz personeller Nähe zu Lafontaine/SPD-Umfeld.
Wirtschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Bezeichnet sich als Ökonom, der wirtschaftliche Zusammenhänge anders verstehe als die herrschende Lehrmeinung.
- Belegte Positionen
- Konsequente 'Abrechnung mit dem Neoliberalismus' seit der Finanzkrise; Kritik an deutscher Wirtschaftspolitik, Wirtschaftsweisen und Rentenpolitik; plädiert für staatliche Maßnahmen für mehr Wachstum.
- Institutionelles Umfeld
- War Staatssekretär im von Oskar Lafontaine geführten Bundesfinanzministerium (SPD-Umfeld); gilt unter deutschen Ökonomen als Außenseiter bzw. Keynesianer.
- Redaktionelle Ableitung
- Aus der anhaltenden, expliziten neoklassik-/neoliberalismuskritischen und wachstums- bzw. verteilungsorientierten Position folgt eine klar staats-/umverteilungsorientierte Einschätzung mit geringer Unsicherheit.
Gesellschaftspolitik
Für diese Dimension reichen die belegten Positionen nicht für einen Schätzwert aus. Daher werden weder Punktwert noch Unsicherheitsband angezeigt.
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine belastbare Selbstbeschreibung erfasst.
- Belegte Positionen
- Noch keine Position erfasst.
- Institutionelles Umfeld
- Nicht zur Einordnung herangezogen.
- Redaktionelle Ableitung
- Die vorliegenden Quellen behandeln nahezu ausschließlich Wirtschafts- und Verteilungspolitik; gesellschaftspolitische Positionen sind nicht belastbar belegt.
Außenpolitik
Für diese Dimension reichen die belegten Positionen nicht für einen Schätzwert aus. Daher werden weder Punktwert noch Unsicherheitsband angezeigt.
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine belastbare Selbstbeschreibung erfasst.
- Belegte Positionen
- Noch keine Position erfasst.
- Institutionelles Umfeld
- Nicht zur Einordnung herangezogen.
- Redaktionelle Ableitung
- Zu Außen-, Sicherheits- oder Militärpolitik liegen in der ausgewerteten Quellenlage keine belastbaren Aussagen vor.
Erfasste Auftritte
Auftritte pro Jahr
Gezählt werden alle erfassten Auftritte nach dem Sendedatum der Episode. Ein Klick auf ein Jahr zeigt die Auftritte dieses Jahres.
Redaktionelle Schätzung
Ähnlich eingeordnete Personen
Nähe bedeutet hier nur, dass die redaktionellen Schätzwerte ähnlich liegen. Sie sagt nichts über Kontakte, Zusammenarbeit oder tatsächliche Übereinstimmung zwischen den Personen aus.
Für einen Vergleich sind belastbare Schätzwerte in mindestens zwei Dimensionen nötig. Das ist hier nicht der Fall.
Belege und weitere Daten
Quellen der politischen Einordnung 3
- Der Weg zu einem neuen Wirtschaftswunder (Deutschlandfunk-Beitrag zu Flassbeck) · Deutschlandfunk
Die Abrechnung mit dem Neoliberalismus ist seit Beginn der Finanzkrise zum Mantra von Heiner Flassbeck geworden.
- Flassbeck Economics International · Heiner Flassbeck (eigene Plattform)
Eigene Publikationsplattform Flassbecks mit Analysen zu Wirtschaftspolitik, Verteilung und Wachstum.
- Heiner Flassbeck – Wikipedia · Wikipedia
Heiner Flassbeck (geb. 12. Dezember 1950) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler, war 1998–1999 Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.
Belegte Zugehörigkeiten 0
| Organisation | Funktion | Zeitraum | Quelle |
|---|---|---|---|
| Keine belegten Zugehörigkeiten. | |||
Alle erfassten Auftritte 1
| Datum | Sendung | Episode | Rolle | Beleg |
|---|---|---|---|---|
| 11.12.2020 | Der Tag mit … | Der Tag mit Heiner Flassbeck: Die Corona-Kurve zeigt immer weiter nach oben | Gast | Originalsendung |
Unveränderte LLM-Antwort
Maschinell erzeugte Rohausgabe, unverändert veröffentlicht und nicht gleichbedeutend mit einer redaktionellen Bestätigung.
{"gender":"male","birth_year":1950,"party_affiliation":null,"party_membership_status":"no_public_membership","party_membership_note":"Keine öffentlich belegte Parteimitgliedschaft. Flassbeck war 1998/99 Staatssekretär im Bundesfinanzministerium unter Minister Oskar Lafontaine und galt als dessen Chefberater; ein Parteibuch ist daraus nicht ableitbar.","short_description":"Deutscher Wirtschaftswissenschaftler, geboren 1950, von 1998 bis 1999 Staatssekretär im Bundesfinanzministerium; zuvor und danach u. a. bei der UNCTAD tätig. Bekannt als scharfer Kritiker der neoliberalen Wirtschaftspolitik.","political_short_label":"Keynesianisch-staatsinterventionistischer Ökonom, parteipolitisch unabhängig","overall_assessment":"Flassbeck ist wirtschaftspolitisch klar als umverteilungs- und staatsorientierter Keynesianer einzuordnen; seine Abrechnung mit dem Neoliberalismus ist seit der Finanzkrise sein zentrales Thema. Gesellschafts- und außenpolitische Positionen sind in der vorliegenden Quellenlage nicht belastbar bewertbar. Keine belegte Parteimitgliedschaft, trotz personeller Nähe zu Lafontaine/SPD-Umfeld.","dimensions":[{"dimension":"economy","assessable":true,"estimate":-4.0,"uncertainty_min":-5.0,"uncertainty_max":-2.5,"confidence":"high","self_description":"Bezeichnet sich als Ökonom, der wirtschaftliche Zusammenhänge anders verstehe als die herrschende Lehrmeinung.","documented_positions":"Konsequente 'Abrechnung mit dem Neoliberalismus' seit der Finanzkrise; Kritik an deutscher Wirtschaftspolitik, Wirtschaftsweisen und Rentenpolitik; plädiert für staatliche Maßnahmen für mehr Wachstum.","institutional_context":"War Staatssekretär im von Oskar Lafontaine geführten Bundesfinanzministerium (SPD-Umfeld); gilt unter deutschen Ökonomen als Außenseiter bzw. Keynesianer.","editorial_inference":"Aus der anhaltenden, expliziten neoklassik-/neoliberalismuskritischen und wachstums- bzw. verteilungsorientierten Position folgt eine klar staats-/umverteilungsorientierte Einschätzung mit geringer Unsicherheit."},{"dimension":"society","assessable":false,"estimate":null,"uncertainty_min":null,"uncertainty_max":null,"confidence":"low","self_description":"","documented_positions":"","institutional_context":"","editorial_inference":"Die vorliegenden Quellen behandeln nahezu ausschließlich Wirtschafts- und Verteilungspolitik; gesellschaftspolitische Positionen sind nicht belastbar belegt."},{"dimension":"foreign","assessable":false,"estimate":null,"uncertainty_min":null,"uncertainty_max":null,"confidence":"low","self_description":"","documented_positions":"","institutional_context":"","editorial_inference":"Zu Außen-, Sicherheits- oder Militärpolitik liegen in der ausgewerteten Quellenlage keine belastbaren Aussagen vor."}],"sources":[{"url":"https://de.wikipedia.org/wiki/Heiner_Flassbeck","title":"Heiner Flassbeck – Wikipedia","publisher":"Wikipedia","date":null,"statement":"Heiner Flassbeck (geb. 12. Dezember 1950) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler, war 1998–1999 Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.","dimensions":["economy"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false},{"url":"https://www.flassbeck-economics.com/","title":"Flassbeck Economics International","publisher":"Heiner Flassbeck (eigene Plattform)","date":null,"statement":"Eigene Publikationsplattform Flassbecks mit Analysen zu Wirtschaftspolitik, Verteilung und Wachstum.","dimensions":["economy"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false},{"url":"https://www.deutschlandfunk.de/","title":"Der Weg zu einem neuen Wirtschaftswunder (Deutschlandfunk-Beitrag zu Flassbeck)","publisher":"Deutschlandfunk","date":null,"statement":"Die Abrechnung mit dem Neoliberalismus ist seit Beginn der Finanzkrise zum Mantra von Heiner Flassbeck geworden.","dimensions":["economy"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false}]}