Person
Thorsten Faas
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Die belastbaren öffentlichen Aussagen betreffen vor allem demokratische Teilhabe und das Wahlalter. Daraus ist lediglich für die gesellschaftspolitische Skala eine vorsichtige, eng begrenzte Einordnung möglich. Für Wirtschafts- und Außenpolitik wurden keine hinreichend belastbaren eigenen Positionen ermittelt. Funktionen, Kooperationen und Arbeitgeber werden nicht als Beleg einer politischen Haltung oder Parteimitgliedschaft gewertet.
Wirtschaftspolitik
Für diese Dimension reichen die belegten Positionen nicht für einen Schätzwert aus. Daher werden weder Punktwert noch Unsicherheitsband angezeigt.
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine Selbstbeschreibung zu wirtschaftspolitischen Grundpositionen ermittelt.
- Belegte Positionen
- Keine belastbaren öffentlichen eigenen Aussagen zu Steuern, Sozialstaat, Regulierung oder Marktordnung ermittelt.
- Institutionelles Umfeld
- Professor an der Freien Universität Berlin; die akademische Tätigkeit und Forschungsprojekte sind kein Beleg für eine wirtschaftspolitische Position.
- Redaktionelle Ableitung
- Nicht bewertbar: Die recherchierten öffentlichen Beiträge ordnen überwiegend Wahlverhalten und Parteienwettbewerb analytisch ein, ohne eine eigene wirtschaftspolitische Präferenz erkennen zu lassen.
Gesellschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Faas erklärte in einer Landtagsanhörung, er wolle die Debatte über das Wahlalter ausdrücklich aus empirisch-politikwissenschaftlicher Perspektive einordnen.
- Belegte Positionen
- Er bezeichnete die Erweiterung der Allgemeinheit der Wahl – mehr junge Menschen wählen und gewählt werden zu lassen – als grundsätzlich gute und begrüßenswerte Sache. Er verband dies mit mehr Inklusion und einer möglichen Verringerung der Distanz junger Menschen zur Politik.
- Institutionelles Umfeld
- Professor für politische Soziologie und Wahlforschung an der FU Berlin. Die institutionelle Rolle erklärt seine Expertise zu Wahlen, ist aber kein eigenständiger Nachweis einer gesellschaftspolitischen Haltung.
- Redaktionelle Ableitung
- Die ausdrücklich positive Bewertung breiterer politischer Teilhabe spricht auf dieser einzelnen Frage leicht für eine progressive/libertäre Tendenz. Sie deckt jedoch nur einen engen Ausschnitt der Gesellschaftspolitik ab; daher niedrige Sicherheit und ein breites Intervall.
Außenpolitik
Für diese Dimension reichen die belegten Positionen nicht für einen Schätzwert aus. Daher werden weder Punktwert noch Unsicherheitsband angezeigt.
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine Selbstbeschreibung zu außen-, sicherheits- oder verteidigungspolitischen Grundpositionen ermittelt.
- Belegte Positionen
- Keine belastbaren öffentlichen eigenen Aussagen zu Bündnissen, Militäreinsätzen, Verteidigungsausgaben oder internationaler Intervention ermittelt.
- Institutionelles Umfeld
- Die Tätigkeit als Politikwissenschaftler und Medienexperte ist kein Beleg für außenpolitische Präferenzen.
- Redaktionelle Ableitung
- Nicht bewertbar: Die recherchierten Beiträge enthalten keine ausreichende Grundlage für eine Einordnung auf der Skala pazifistisch/antiinterventionistisch bis bündnis-/militärorientiert.
Erfasste Auftritte
Auftritte pro Jahr
Gezählt werden alle erfassten Auftritte nach dem Sendedatum der Episode. 2026 läuft noch und ist deshalb heller dargestellt. Ein Klick auf ein Jahr zeigt die Auftritte dieses Jahres.
Redaktionelle Schätzung
Ähnlich eingeordnete Personen
Nähe bedeutet hier nur, dass die redaktionellen Schätzwerte ähnlich liegen. Sie sagt nichts über Kontakte, Zusammenarbeit oder tatsächliche Übereinstimmung zwischen den Personen aus.
Für einen Vergleich sind belastbare Schätzwerte in mindestens zwei Dimensionen nötig. Das ist hier nicht der Fall.
Belege und weitere Daten
Quellen der politischen Einordnung 4
- Curriculum Vitae – Prof. Dr. Thorsten Faas · Thorsten Faas
Nennt den 17. August 1975 als Geburtsdatum und die seit Oktober 2017 ausgeübte W3-Professur an der Freien Universität Berlin.
- Wahlen, Wahlkämpfe, Wahlforschung, Wahlstudien · Thorsten Faas
Faas beschreibt sich als Professor für Politische Soziologie an der FU Berlin und präsentiert Arbeiten zu Wahlen, Wahlkämpfen und Wahlstudien.
- Niederschrift: 101. Sitzung des Ausschusses für Inneres und Sport am 9. April 2026 · Niedersächsischer Landtag · 09.04.2026
Faas bewertet eine Erweiterung der Allgemeinheit der Wahl durch ein niedrigeres Wahlalter als grundsätzlich gut und begrüßenswert.
- Wahl-O-Mat: „Die Frage der Machbarkeit bleibt außen vor“ · DIE ZEIT · 03.09.2021
Faas befürwortet niedrigschwellige Angebote, die Menschen in den Wahlkampf hineinziehen, und weist auf die digitale Verzerrung des Wahl-O-Mat hin.
Belegte Zugehörigkeiten 0
| Organisation | Funktion | Zeitraum | Quelle |
|---|---|---|---|
| Keine belegten Zugehörigkeiten. | |||
Alle erfassten Auftritte 18
Unveränderte LLM-Antwort
Maschinell erzeugte Rohausgabe, unverändert veröffentlicht und nicht gleichbedeutend mit einer redaktionellen Bestätigung.
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Funktionen, Kooperationen und Arbeitgeber werden nicht als Beleg einer politischen Haltung oder Parteimitgliedschaft gewertet.","dimensions":[{"dimension":"economy","assessable":false,"estimate":null,"uncertainty_min":null,"uncertainty_max":null,"confidence":"low","self_description":"Keine Selbstbeschreibung zu wirtschaftspolitischen Grundpositionen ermittelt.","documented_positions":"Keine belastbaren öffentlichen eigenen Aussagen zu Steuern, Sozialstaat, Regulierung oder Marktordnung ermittelt.","institutional_context":"Professor an der Freien Universität Berlin; die akademische Tätigkeit und Forschungsprojekte sind kein Beleg für eine wirtschaftspolitische Position.","editorial_inference":"Nicht bewertbar: Die recherchierten öffentlichen Beiträge ordnen überwiegend Wahlverhalten und Parteienwettbewerb analytisch ein, ohne eine eigene wirtschaftspolitische Präferenz erkennen zu lassen."},{"dimension":"society","assessable":true,"estimate":-1.5,"uncertainty_min":-3,"uncertainty_max":1,"confidence":"low","self_description":"Faas erklärte in einer Landtagsanhörung, er wolle die Debatte über das Wahlalter ausdrücklich aus empirisch-politikwissenschaftlicher Perspektive einordnen.","documented_positions":"Er bezeichnete die Erweiterung der Allgemeinheit der Wahl – mehr junge Menschen wählen und gewählt werden zu lassen – als grundsätzlich gute und begrüßenswerte Sache. 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