Person
Michael Wolffsohn
Erfasst mit GPT-5.6 TerraLetztes Update
Redaktionelle Schätzung: gesellschaftspolitisch konservativ und ordnungsorientiert. Außenpolitisch verbindet Wolffsohn eine sicherheits- und bündnisorientierte Haltung mit Antimilitarismus als persönlicher Grundhaltung sowie einem föderalistischen Konfliktlösungsmodell. Für eine wirtschaftspolitische Einordnung liegt keine hinreichend konkrete Evidenz vor.
Wirtschaftspolitik
Für diese Dimension reichen die belegten Positionen nicht für einen Schätzwert aus. Daher werden weder Punktwert noch Unsicherheitsband angezeigt.
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine belastbare wirtschaftspolitische Selbstbeschreibung gefunden.
- Belegte Positionen
- Keine hinreichend konkreten, öffentlich belegten Positionen zu Steuern, Sozialstaat, Regulierung, Verteilung oder Arbeitsmarkt gefunden.
- Institutionelles Umfeld
- Wolffsohn studierte Volkswirtschaftslehre und war auch unternehmerisch tätig; dies ist kein belastbarer Beleg für eine wirtschaftspolitische Position.
- Redaktionelle Ableitung
- Keine Bewertung: Fach- und Berufskontext ersetzen keine dokumentierte politische Haltung.
Gesellschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Er beschreibt sich selbst als konservativ, weil er das kulturelle Erbe „konservieren und weiterentwickeln“ wolle.
- Belegte Positionen
- Er betont den interreligiösen Dialog, charakterisiert den Islam zugleich als politisch-gesellschaftlichen Problembereich und fordert eine offene Auseinandersetzung mit Gewaltbezügen religiöser Texte. In einer späteren Rede betont er staatliches Vorgehen gegen Gewaltaktionen und warnt vor gesellschaftlicher Polarisierung.
- Institutionelles Umfeld
- Ehemaliger Professor an der Universität der Bundeswehr München; dieses Umfeld wird nur als schwaches Indiz berücksichtigt und nicht als Positionsbeleg.
- Redaktionelle Ableitung
- Die explizite konservative Selbstbeschreibung sowie starke Betonung von öffentlicher Sicherheit, Ordnung und gesellschaftlicher Konfliktprävention sprechen für eine konservativ-ordnungsorientierte Einordnung. Sein Eintreten für Dialog und parlamentarische Konfliktlösung begrenzt die Einordnung nach oben.
Außenpolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Er nennt sich „kein Pazifist“, sondern „vom Herzen her ein Antimilitarist“.
- Belegte Positionen
- Er befürwortete Defensivwaffen für die Ukraine, kritisierte deutsche Zurückhaltung gegenüber der NATO und schlug Wehrpflicht oder bessere Besoldung für die Bundeswehr vor. Zugleich kritisierte er strategielose Auslandseinsätze und vertritt Föderalisierung als Friedensmodell.
- Institutionelles Umfeld
- Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte umfassen internationale Beziehungen und Militärpolitik; außerdem lehrte er an der Universität der Bundeswehr München. Das belegt Expertise und Kontext, nicht automatisch seine politische Position.
- Redaktionelle Ableitung
- Die Unterstützung militärischer Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit sowie westlicher Bündnissolidarität spricht für einen positiven Wert. Antimilitaristische Selbstbeschreibung, Vorbehalte gegen unstrategische Einsätze und der föderalistische Friedensansatz begründen ein breites Intervall.
Erfasste Auftritte
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Redaktionelle Schätzung
Ähnlich eingeordnete Personen
Nähe bedeutet hier nur, dass die redaktionellen Schätzwerte ähnlich liegen. Sie sagt nichts über Kontakte, Zusammenarbeit oder tatsächliche Übereinstimmung zwischen den Personen aus.
| # | Person | Wirt. | Ges. | Außen | Abstand | Belastbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Michael Wolffsohn | – | +3.0 | +2.0 | – | eigene Werte | |
| 1 | Ahmad Mansourohne Wirtschaftspolitik | – | +3.0 | +2.0 | 1.6Punkte 0.0 | Mittel |
| 2 | Claudia Plakolm (ÖVP)ohne Wirtschaftspolitik | – | +3.0 | +2.5 | 1.6Punkte 0.2 | Niedrig |
| 3 | Reiner Haseloff (CDU)ohne Wirtschaftspolitik | +2.0 | +2.5 | +2.5 | 1.6Punkte 0.5 | Niedrig |
| 4 | Armin Schuster (CDU)ohne Wirtschaftspolitik | – | +2.5 | +2.0 | 1.6Punkte 0.2 | Niedrig |
| 5 | Arnold Vaatz (CDU)ohne Wirtschaftspolitik | – | +3.0 | +2.0 | 1.6Punkte 0.0 | Niedrig |
| 6 | Matthias Herdegen (CDU)ohne Wirtschaftspolitik | +1.0 | +3.0 | +2.5 | 1.6Punkte 0.2 | Mittel |
| 7 | Wolfgang Bosbach (CDU)ohne Wirtschaftspolitik | +2.0 | +2.5 | +2.5 | 1.6Punkte 0.5 | Niedrig |
| 8 | Carsten Linnemann (CDU)ohne Wirtschaftspolitik | +3.5 | +3.0 | +3.0 | 1.6Punkte 0.5 | Mittel |
So wird der Abstand berechnet
Jeder Schätzwert wird als Wahrscheinlichkeitsverteilung über sein Unsicherheitsintervall verstanden. Der Abstand zweier Personen in einer Dimension ist der erwartete Betrag der Differenz zweier zufällig daraus gezogener Werte, gemessen in Skalenpunkten. Bei exakten Werten ist das der einfache Abstand der Punktwerte („Punkte“ in der Tabelle); je breiter die Unsicherheit, desto größer der erwartete Abstand. Zwei vage Einordnungen erscheinen deshalb nie näher als zwei präzise.
Der Gesamtabstand ist der Mittelwert über die drei Dimensionen. Verglichen werden nur Personen mit Schätzwerten in mindestens zwei gemeinsamen Dimensionen; für eine fehlende Dimension wird der durchschnittliche Abstand zweier beliebiger eingeordneter Personen angesetzt, damit fehlende Werte keine Nähe vortäuschen. Gezeigt werden höchstens 8 Personen mit einem Abstand von höchstens 1.75. Die Belastbarkeit entspricht der schwächsten beteiligten Sicherheitsstufe; bei nur zwei vergleichbaren Dimensionen ist sie höchstens mittel.
Belege und weitere Daten
Quellen der politischen Einordnung 7
- Vita · Michael Wolffsohn
Geboren am 17. Mai 1947 in Tel Aviv; Historiker und Publizist; Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr München 1981–2012.
- Interview mit Prof. Michael Wolffsohn · Gesellschaft. Wirtschaft. Politik / Verlag Barbara Budrich
Nennt sich keinen Pazifisten, sondern im Herzen Antimilitarist; bejaht zugleich auf Nachfrage, Verfechter des Militärs zu sein.
- Historiker Wolffsohn: „Wir gelten mehr und mehr als Wackelpartner in der Nato“ · Augsburger Allgemeine · 29.01.2022
Verlangte Defensivwaffen für den Selbstschutz der Ukraine und kritisierte Deutschlands damalige Verweigerung.
- Historiker Wolffsohn schlägt Wiedereinführung der Wehrpflicht vor · Deutschlandfunk · 28.12.2015
Schlug Wehrpflicht oder höhere Soldatenbesoldung vor; kritisierte zugleich die fehlende politische Strategie bei Auslandseinsätzen.
- Frieden durch Föderalisierung der Staatenwelt · Deutschlandfunk · 27.07.2015
Stellt Föderalisierung als seinen Weg zu einem friedlicheren Umgang konkurrierender Selbstbestimmungsrechte dar.
- Michael Wolffsohn: Beitrag zu den Bitburger Gesprächen 2025 · Universität Trier
Warnt vor Gewalt und gesellschaftlicher Polarisierung; fordert, Gewaltaktionen entsprechend dem Grundgesetz zu behandeln.
- Interview mit Michael Wolffsohn: „Die jüdische Kultur ist eine Kultur des Wortes“ · Der Tagesspiegel · 21.09.2017
Beschreibt sich als konservativ, betont interreligiösen Dialog und bezeichnet den Islam als politisch-gesellschaftlichen Faktor als großes Problem.
Belegte Zugehörigkeiten 0
| Organisation | Funktion | Zeitraum | Quelle |
|---|---|---|---|
| Keine belegten Zugehörigkeiten. | |||
Alle erfassten Auftritte 6
Unveränderte LLM-Antwort
Maschinell erzeugte Rohausgabe, unverändert veröffentlicht und nicht gleichbedeutend mit einer redaktionellen Bestätigung.
{"gender":"male","birth_year":1947,"party_affiliation":null,"party_membership_status":"no_public_membership","party_membership_note":"In den recherchierten belastbaren öffentlichen Biografien, Eigenangaben und Interviews fand sich kein direkter Beleg für eine Parteimitgliedschaft oder einen entsprechenden Mitgliedschaftsstatus.","short_description":"Deutscher Historiker und Publizist; geboren 1947 in Tel Aviv, von 1981 bis 2012 Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr München.","political_short_label":"Konservativ; gesellschafts- und sicherheitspolitisch ordnungsorientiert, außenpolitisch sicherheitsorientiert mit föderalem Friedensansatz.","overall_assessment":"Redaktionelle Schätzung: gesellschaftspolitisch konservativ und ordnungsorientiert. Außenpolitisch verbindet Wolffsohn eine sicherheits- und bündnisorientierte Haltung mit Antimilitarismus als persönlicher Grundhaltung sowie einem föderalistischen Konfliktlösungsmodell. 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