Person
Moritz Schularick
Erfasst mit GPT-5.6 TerraLetztes Update
Keine belegte Parteizugehörigkeit. Die Einordnung ist eine redaktionelle Schätzung aus öffentlich vertretenen wirtschafts- und sicherheitspolitischen Positionen, nicht aus institutionellen Rollen. Seine Aussagen verbinden marktliche Instrumente und Strukturwandel mit gezielten staatlichen Investitionen; außenpolitisch befürwortet er höhere Verteidigungsausgaben, Unterstützung der Ukraine und eine geringere Abhängigkeit von Russland.
Wirtschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine ausdrückliche ideologische Selbstverortung gefunden. Schularick wendet sich gegen einen Gegensatz von Markt und Staat und spricht für deren Zusammenspiel.
- Belegte Positionen
- Er bezeichnet CO₂-Bepreisung als grundsätzlich besten Weg, kritisiert breit gestreute Subventionen als ineffizient, akzeptiert aber gezielte Förderung sowie eine staatliche Rolle etwa bei Netzen. Zusätzliche kreditfinanzierte Investitionen hält er in sicherheitspolitischen Ausnahmelagen für sinnvoll.
- Institutionelles Umfeld
- Er leitet ein wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut und berät laut Institutsprofil regelmäßig öffentliche und internationale Akteure. Diese Funktion ist kein Nachweis einer politischen Position.
- Redaktionelle Ableitung
- Leicht marktnahe, aber deutlich pragmatische Einordnung: Präferenz für Preissignale, Wettbewerb und Anpassung; zugleich Akzeptanz eines handlungsfähigen Staates, gezielter Industriepolitik und kreditfinanzierter öffentlicher Investitionen.
Gesellschaftspolitik
Für diese Dimension reichen die belegten Positionen nicht für einen Schätzwert aus. Daher werden weder Punktwert noch Unsicherheitsband angezeigt.
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine belastbare gesellschaftspolitische Selbstverortung in den ausgewerteten Quellen gefunden.
- Belegte Positionen
- Die gefundenen Aussagen zu sozialer Abfederung von CO₂-Preisen und gesellschaftlichem Zusammenhalt reichen nicht für eine Einordnung auf der progressiv/libertär–konservativ/autoritätsorientiert-Skala.
- Institutionelles Umfeld
- Die akademische und beratende Tätigkeit erlaubt keine belastbare Ableitung gesellschaftspolitischer Positionen.
- Redaktionelle Ableitung
- Nicht bewertbar: Es fehlen hinreichend konkrete, wiederholte öffentliche Aussagen etwa zu Bürgerrechten, Migration, Familie, Religion oder gesellschaftlicher Ordnung.
Außenpolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine explizite Selbstbeschreibung entlang einer außenpolitischen Ideologieskala gefunden.
- Belegte Positionen
- Schularick fordert eine rasche Erhöhung der Militärausgaben, die Verteidigung der Ukraine und ein Lösen der Schuldenbremse hierfür. Er hielt außerdem einen raschen Stopp russischer Energieimporte trotz wirtschaftlicher Kosten für machbar.
- Institutionelles Umfeld
- Seine Forschung umfasst Geoökonomie und internationale Finanzen. Diese Expertise erklärt die Themenwahl, ist für sich genommen aber kein politischer Positionsnachweis.
- Redaktionelle Ableitung
- Klar bündnis- und militärorientierte Schätzung: Die wiederholte Befürwortung von Aufrüstung, ukrainischer Verteidigung, europäischer Handlungsfähigkeit und wirtschaftlichen Kosten zur Verringerung russischer Abhängigkeit spricht deutlich gegen eine pazifistisch-antiinterventionistische Position.
Erfasste Auftritte
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Redaktionelle Schätzung
Ähnlich eingeordnete Personen
Nähe bedeutet hier nur, dass die redaktionellen Schätzwerte ähnlich liegen. Sie sagt nichts über Kontakte, Zusammenarbeit oder tatsächliche Übereinstimmung zwischen den Personen aus.
| # | Person | Wirt. | Ges. | Außen | Abstand | Belastbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Moritz Schularick | +0.5 | – | +4.0 | – | eigene Werte | |
| 1 | Norbert Röttgen (CDU)ohne Gesellschaftspolitik | +1.0 | +2.0 | +4.0 | 1.4Punkte 0.2 | Mittel |
| 2 | Sergey Lagodinsky (Bündnis 90/Die Grünen)ohne Gesellschaftspolitik | +1.0 | -3.5 | +4.0 | 1.4Punkte 0.2 | Mittel |
| 3 | Siemtje Möller (SPD)ohne Gesellschaftspolitik | +0.5 | -1.5 | +4.0 | 1.4Punkte 0.0 | Mittel |
| 4 | Nathanael Liminski (CDU)ohne Gesellschaftspolitik | +1.0 | +1.5 | +4.0 | 1.4Punkte 0.2 | Mittel |
| 5 | Stephan Bierlingohne Gesellschaftspolitik | +1.0 | – | +4.0 | 1.4Punkte 0.2 | Niedrig |
| 6 | Alan Posenerohne Gesellschaftspolitik | +1.0 | -2.5 | +4.0 | 1.4Punkte 0.2 | Mittel |
| 7 | Herfried Münkler (SPD)ohne Gesellschaftspolitik | +1.0 | -1.0 | +4.0 | 1.4Punkte 0.2 | Niedrig |
| 8 | Roderich Kiesewetter (CDU)ohne Gesellschaftspolitik | +1.0 | +2.0 | +4.0 | 1.4Punkte 0.2 | Niedrig |
So wird der Abstand berechnet
Jeder Schätzwert wird als Wahrscheinlichkeitsverteilung über sein Unsicherheitsintervall verstanden. Der Abstand zweier Personen in einer Dimension ist der erwartete Betrag der Differenz zweier zufällig daraus gezogener Werte, gemessen in Skalenpunkten. Bei exakten Werten ist das der einfache Abstand der Punktwerte („Punkte“ in der Tabelle); je breiter die Unsicherheit, desto größer der erwartete Abstand. Zwei vage Einordnungen erscheinen deshalb nie näher als zwei präzise.
Der Gesamtabstand ist der Mittelwert über die drei Dimensionen. Verglichen werden nur Personen mit Schätzwerten in mindestens zwei gemeinsamen Dimensionen; für eine fehlende Dimension wird der durchschnittliche Abstand zweier beliebiger eingeordneter Personen angesetzt, damit fehlende Werte keine Nähe vortäuschen. Gezeigt werden höchstens 8 Personen mit einem Abstand von höchstens 1.75. Die Belastbarkeit entspricht der schwächsten beteiligten Sicherheitsstufe; bei nur zwei vergleichbaren Dimensionen ist sie höchstens mittel.
Belege und weitere Daten
Quellen der politischen Einordnung 5
- Moritz Schularick · Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Mitgliederprofil: Moritz Schularick, Professor, Jahrgang 1975 und seit 2018 ordentliches Mitglied der Akademie.
- Prof. Dr. Moritz Schularick · Kiel Institut für Weltwirtschaft
Institutsprofil: Schularick ist seit Juni 2023 Präsident; das Profil verwendet für ihn die Anrede und das Pronomen „Er“.
- Schuldenbremse und Verteidigung: Den Schuss nicht gehört · Kiel Institut für Weltwirtschaft
Mitautor Schularick fordert höhere Militärausgaben für nationale Sicherheit und die Verteidigung der Ukraine sowie ein Lösen der Schuldenbremse.
- IfW-Chef gegen ideologische Wirtschaftspolitik „Wir sind nicht in der Kirche“ · tagesschau.de · 31.07.2023
Schularick nennt CO₂-Bepreisung den besten Weg, kritisiert pauschale Subventionen und wirbt für ein Zusammenspiel von Staat und Markt.
- Ökonom Moritz Schularick: „Wir müssen zur Not die Gasspeicher enteignen“ · der Freitag · 17.03.2022
Schularick hielt einen raschen Verzicht auf russische Energieimporte trotz wirtschaftlicher Kosten für machbar und lehnte eine Spritpreisbremse ab.
Belegte Zugehörigkeiten 0
| Organisation | Funktion | Zeitraum | Quelle |
|---|---|---|---|
| Keine belegten Zugehörigkeiten. | |||
Alle erfassten Auftritte 7
Unveränderte LLM-Antwort
Maschinell erzeugte Rohausgabe, unverändert veröffentlicht und nicht gleichbedeutend mit einer redaktionellen Bestätigung.
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