Person
Christoph Möllers
Erfasst mit GPT-5.6 TerraLetztes Update
Möllers beschreibt sich selbst als Liberalen. Seine öffentlichen Aussagen verbinden bürgerrechtliche und demokratische Freiheitsargumente mit einer deutlich sozialliberalen Betonung von Chancengleichheit, Erbschaftsteuer und staatlicher Verantwortung. Für eine Einordnung auf der militär- und bündnispolitischen Skala liegt keine hinreichend spezifische öffentliche Evidenz vor.
Wirtschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Er bezeichnet sich als „Liberalen aus Einsicht“ und grenzt sich von einem Liberalismus ab, der wirtschaftliche und gesellschaftliche Freiheit zwingend gleich behandelt.
- Belegte Positionen
- Er bewertet soziale Ungleichheit als Quelle von Unfreiheit, kritisiert Bildungsprivatisierung und nennt die Erbschaftsteuer das wichtigste liberale Instrument.
- Institutionelles Umfeld
- Als Rechtswissenschaftler argumentiert Möllers überwiegend verfassungs- und demokratietheoretisch, nicht als wirtschaftspolitischer Programmatiker. Die SPD-Mitgliedschaft ist nur ein schwaches Kontextindiz.
- Redaktionelle Ableitung
- Die konkrete Befürwortung von Erbschaftsteuer, öffentlicher Bildungsfinanzierung und gleicher Chancen spricht für eine moderat staats- und umverteilungsorientierte, sozialliberale Wirtschaftseinordnung; eine grundsätzliche Ablehnung von Wettbewerb oder Marktwirtschaft ist nicht belegt.
Gesellschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Er ordnet sich als liberal ein und wendet sich gegen einen rein individualliberalen Freiheitsbegriff.
- Belegte Positionen
- Er nennt Gleichstellung von Frauen und gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften Beispiele, in denen staatliches Handeln Freiheit schaffen könne. Zugleich kritisierte er weitreichende Corona-Grundrechtseingriffe; andererseits verteidigte er eine eng begrenzte Vorratsdatenspeicherung.
- Institutionelles Umfeld
- Sein Arbeitsfeld ist öffentliches Recht und Verfassungsrecht. Die Befassung mit Parteiverboten und Sicherheitsrecht ist daher zunächst fachlich, nicht allein politisch, zu verstehen.
- Redaktionelle Ableitung
- Die Kombination aus Gleichstellungsorientierung und Kritik unverhältnismäßiger Freiheitsbeschränkungen spricht eher für progressiv-libertäre Positionen. Die Befürwortung begrenzter Sicherheitsinstrumente verhindert eine weiter links-libertäre Einordnung und begründet das breite Intervall.
Außenpolitik
Für diese Dimension reichen die belegten Positionen nicht für einen Schätzwert aus. Daher werden weder Punktwert noch Unsicherheitsband angezeigt.
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine spezifische Selbstbeschreibung zur militär-, bündnis- oder interventionspolitischen Orientierung gefunden.
- Belegte Positionen
- Er befürwortete eine offensivere Europapolitik und einen Ausbau der EU einschließlich europäischer Steuern und Finanzausgleich. Dies belegt jedoch keine Haltung zu Militär, Bündnissen oder Interventionen.
- Institutionelles Umfeld
- Seine wissenschaftliche Arbeit umfasst auch Europa- und Völkerrecht; diese fachliche Zuständigkeit ist kein Beleg für sicherheitspolitische Positionen.
- Redaktionelle Ableitung
- Die vorhandene proeuropäische Evidenz reicht für die vorgegebene Skala von pazifistisch/antiinterventionistisch bis bündnis-/militärorientiert nicht aus.
Erfasste Auftritte
Auftritte pro Jahr
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Redaktionelle Schätzung
Ähnlich eingeordnete Personen
Nähe bedeutet hier nur, dass die redaktionellen Schätzwerte ähnlich liegen. Sie sagt nichts über Kontakte, Zusammenarbeit oder tatsächliche Übereinstimmung zwischen den Personen aus.
| # | Person | Wirt. | Ges. | Außen | Abstand | Belastbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Christoph Möllers | -2.0 | -1.0 | – | – | eigene Werte | |
| 1 | Ulrich Wickertohne Außenpolitik | -2.0 | -1.0 | – | 1.5Punkte 0.0 | Mittel |
| 2 | Olaf Scholz (SPD)ohne Außenpolitik | -2.0 | -1.5 | +3.5 | 1.5Punkte 0.2 | Mittel |
| 3 | Manuela Schwesig (SPD)ohne Außenpolitik | -1.5 | -1.5 | +2.5 | 1.5Punkte 0.5 | Mittel |
| 4 | Hubertus Heil (SPD)ohne Außenpolitik | -2.5 | -1.0 | +2.0 | 1.5Punkte 0.2 | Niedrig |
| 5 | Steffen Krach (SPD)ohne Außenpolitik | -2.5 | -1.5 | – | 1.5Punkte 0.5 | Mittel |
| 6 | Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen)ohne Außenpolitik | -2.0 | -1.0 | – | 1.5Punkte 0.0 | Niedrig |
| 7 | Adis Ahmetović (SPD)ohne Außenpolitik | -2.0 | -2.0 | +4.0 | 1.5Punkte 0.5 | Mittel |
| 8 | Bärbel Bas (SPD)ohne Außenpolitik | -2.5 | -1.5 | – | 1.5Punkte 0.5 | Niedrig |
So wird der Abstand berechnet
Jeder Schätzwert wird als Wahrscheinlichkeitsverteilung über sein Unsicherheitsintervall verstanden. Der Abstand zweier Personen in einer Dimension ist der erwartete Betrag der Differenz zweier zufällig daraus gezogener Werte, gemessen in Skalenpunkten. Bei exakten Werten ist das der einfache Abstand der Punktwerte („Punkte“ in der Tabelle); je breiter die Unsicherheit, desto größer der erwartete Abstand. Zwei vage Einordnungen erscheinen deshalb nie näher als zwei präzise.
Der Gesamtabstand ist der Mittelwert über die drei Dimensionen. Verglichen werden nur Personen mit Schätzwerten in mindestens zwei gemeinsamen Dimensionen; für eine fehlende Dimension wird der durchschnittliche Abstand zweier beliebiger eingeordneter Personen angesetzt, damit fehlende Werte keine Nähe vortäuschen. Gezeigt werden höchstens 8 Personen mit einem Abstand von höchstens 1.75. Die Belastbarkeit entspricht der schwächsten beteiligten Sicherheitsstufe; bei nur zwei vergleichbaren Dimensionen ist sie höchstens mittel.
Belege und weitere Daten
Quellen der politischen Einordnung 7
- Christoph Möllers, Dr. jur., LL.M. · Wissenschaftskolleg zu Berlin
Offizielles Profil: Professor für Öffentliches Recht; geboren 1969 in Bochum.
- Diskussion um Maaßen: Rechtsphilosoph: SPD eine zerissene Partei · Deutschlandfunk · 22.09.2018
Bezeichnet Christoph Möllers ausdrücklich als selbst SPD-Mitglied.
- Es macht uns freier, wenn wir uns um andere kümmern · Die Presse · 24.09.2021
Möllers nennt sich Liberaler, befürwortet Erbschaftsteuer und kritisiert Bildungsprivatisierung.
- Die Kunst, mit offensiver Europapolitik national erfolgreich zu sein, muss wieder erlernt werden · Der (europäische) Föderalist · 20.06.2017
Er plädierte für offensivere Europapolitik, EU-Ausbau sowie europäische Steuern und Finanzausgleich.
- Christoph Möllers: Ich halte die individualliberale Sicht für verfehlt · Philosophie Magazin · 09.09.2021
Er kritisiert einen rein individualliberalen Freiheitsbegriff und verteidigt auch unvernünftige Freiheitspraxen.
- Verfassungsrechtler Christoph Möllers zu Corona: Wir leben in einem quasi grundrechtsfreien Zustand · Tagesspiegel · 12.04.2020
Er kritisierte umfassende Grundrechtseingriffe und forderte sorgfältigen parlamentarischen Umgang mit Vertrauen.
- Vorratsdatenspeicherung: Die Großkonzerne sind Warlords · DIE ZEIT / ZEIT Campus · 13.05.2016
Er verteidigte Vorratsdatenspeicherung unter Zweckbindung und Richtervorbehalt.
Alle erfassten Auftritte 5
Unveränderte LLM-Antwort
Maschinell erzeugte Rohausgabe, unverändert veröffentlicht und nicht gleichbedeutend mit einer redaktionellen Bestätigung.
{"gender":"male","birth_year":1969,"party_affiliation":"SPD","party_membership_status":"member","party_membership_note":"Der Deutschlandfunk bezeichnete ihn am 22.09.2018 ausdrücklich als SPD-Mitglied. Eine spätere öffentliche Quelle, die einen Austritt oder eine ruhende Mitgliedschaft belegt, wurde nicht gefunden.","short_description":"Deutscher Rechtswissenschaftler und Rechtsphilosoph; Professor für Öffentliches Recht. Geboren 1969 in Bochum.","political_short_label":"sozialliberal","overall_assessment":"Möllers beschreibt sich selbst als Liberalen. Seine öffentlichen Aussagen verbinden bürgerrechtliche und demokratische Freiheitsargumente mit einer deutlich sozialliberalen Betonung von Chancengleichheit, Erbschaftsteuer und staatlicher Verantwortung. 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