Person
Steffen Mau
Erfasst mit GPT-5.6 TerraLetztes Update
Die Einordnung beruht vor allem auf belegten Aussagen zu Ungleichheit, Erbschaftsbesteuerung, Migration und demokratischer Beteiligung. Sie ist eine redaktionelle Schätzung, keine Aussage über Parteibindung oder eine umfassende politische Ideologie.
Wirtschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine ausdrückliche wirtschaftspolitische Selbstverortung in den geprüften Quellen.
- Belegte Positionen
- Mau argumentiert, zur Begrenzung von Ungleichheit reiche investive Sozialpolitik nicht aus; er verweist auf Steuerpolitik und insbesondere auf die niedrige Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen als Hebel gegen Vermögenskonzentration. Zugleich betont er die gesellschaftliche Akzeptanz des Leistungsprinzips und Vorbehalte gegenüber klassischer Umverteilung.
- Institutionelles Umfeld
- Seine Forschungsschwerpunkte umfassen soziale Ungleichheit und vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung. Dies ist ein fachliches Umfeld, aber kein eigenständiger Beleg für eine politische Position.
- Redaktionelle Ableitung
- Die Befürwortung steuerpolitischer Eingriffe gegen Vermögenskonzentration spricht für eine eher staats- und umverteilungsorientierte Einordnung. Die ausdrücklich benannten Grenzen klassischer Umverteilung und die Betonung des Leistungsprinzips begrenzen die Einordnung auf moderat links der Skalenmitte.
Gesellschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine ausdrückliche gesellschaftspolitische Selbstverortung in den geprüften Quellen.
- Belegte Positionen
- Mau kritisiert die Vorstellung, Migration könne politisch verhindert werden. Er befürwortet zudem Bürgerräte mit verbindlicher parlamentarischer Befassungs- oder Begründungspflicht, um Beteiligung und demokratische Willensbildung zu stärken.
- Institutionelles Umfeld
- Mau forscht unter anderem zu Grenzen, Migration, Transnationalisierung und politischer Soziologie. Diese wissenschaftliche Tätigkeit ist nur ein schwaches institutionelles Indiz.
- Redaktionelle Ableitung
- Die migrationspolitisch offene Argumentation und die Betonung zusätzlicher deliberativer Beteiligungsformen sprechen für eine eher progressive und partizipative Position. Die Quellen decken jedoch nur Teilbereiche gesellschaftspolitischer Konflikte ab; daher kein stark negativer Skalenwert.
Außenpolitik
Für diese Dimension reichen die belegten Positionen nicht für einen Schätzwert aus. Daher werden weder Punktwert noch Unsicherheitsband angezeigt.
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine belastbare außen- oder sicherheitspolitische Selbstverortung gefunden.
- Belegte Positionen
- In den geprüften Quellen fanden sich keine hinreichend konkreten Aussagen zu Militär, Bündnissen, Rüstung, Interventionen oder vergleichbaren außenpolitischen Kernfragen.
- Institutionelles Umfeld
- Europäisierung und Transnationalisierung gehören zu Maus Forschungsfeldern; daraus folgt keine belastbare außen- oder sicherheitspolitische Position.
- Redaktionelle Ableitung
- Nicht bewertbar, weil fachliche Beschäftigung mit grenzüberschreitenden Themen keine Position auf der pazifistisch–militärorientierten Skala belegt.
Erfasste Auftritte
Auftritte pro Jahr
Gezählt werden alle erfassten Auftritte nach dem Sendedatum der Episode. 2026 läuft noch und ist deshalb heller dargestellt. Ein Klick auf ein Jahr zeigt die Auftritte dieses Jahres.
Redaktionelle Schätzung
Ähnlich eingeordnete Personen
Nähe bedeutet hier nur, dass die redaktionellen Schätzwerte ähnlich liegen. Sie sagt nichts über Kontakte, Zusammenarbeit oder tatsächliche Übereinstimmung zwischen den Personen aus.
| # | Person | Wirt. | Ges. | Außen | Abstand | Belastbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Steffen Mau | -2.0 | -2.0 | – | – | eigene Werte | |
| 1 | Adis Ahmetović (SPD)ohne Außenpolitik | -2.0 | -2.0 | +4.0 | 1.5Punkte 0.0 | Mittel |
| 2 | Christian Höppner (CDU)ohne Außenpolitik | -2.0 | -2.0 | – | 1.6Punkte 0.0 | Niedrig |
| 3 | Jennifer Morganohne Außenpolitik | -2.0 | -2.0 | -1.0 | 1.6Punkte 0.0 | Mittel |
| 4 | Manuela Schwesig (SPD)ohne Außenpolitik | -1.5 | -1.5 | +2.5 | 1.6Punkte 0.5 | Mittel |
| 5 | Olaf Scholz (SPD)ohne Außenpolitik | -2.0 | -1.5 | +3.5 | 1.6Punkte 0.2 | Mittel |
| 6 | Aladin El-Mafaalaniohne Außenpolitik | -2.5 | -2.5 | – | 1.6Punkte 0.5 | Niedrig |
| 7 | Anke Rehlinger (SPD)ohne Außenpolitik | -2.0 | -2.0 | – | 1.6Punkte 0.0 | Niedrig |
| 8 | Metin Hakverdi (SPD)ohne Außenpolitik | -2.0 | -2.0 | +4.0 | 1.6Punkte 0.0 | Mittel |
So wird der Abstand berechnet
Jeder Schätzwert wird als Wahrscheinlichkeitsverteilung über sein Unsicherheitsintervall verstanden. Der Abstand zweier Personen in einer Dimension ist der erwartete Betrag der Differenz zweier zufällig daraus gezogener Werte, gemessen in Skalenpunkten. Bei exakten Werten ist das der einfache Abstand der Punktwerte („Punkte“ in der Tabelle); je breiter die Unsicherheit, desto größer der erwartete Abstand. Zwei vage Einordnungen erscheinen deshalb nie näher als zwei präzise.
Der Gesamtabstand ist der Mittelwert über die drei Dimensionen. Verglichen werden nur Personen mit Schätzwerten in mindestens zwei gemeinsamen Dimensionen; für eine fehlende Dimension wird der durchschnittliche Abstand zweier beliebiger eingeordneter Personen angesetzt, damit fehlende Werte keine Nähe vortäuschen. Gezeigt werden höchstens 8 Personen mit einem Abstand von höchstens 1.75. Die Belastbarkeit entspricht der schwächsten beteiligten Sicherheitsstufe; bei nur zwei vergleichbaren Dimensionen ist sie höchstens mittel.
Belege und weitere Daten
Quellen der politischen Einordnung 5
- Curriculum Vitae – Steffen Mau · Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften
Der amtliche Lebenslauf nennt den 31. Oktober 1968 als Geburtsdatum, eine Tätigkeit als „male nurse“ und aktuelle wissenschaftliche Positionen.
- Wir können uns eine „Lega West“ genauso wenig leisten wie eine Ostdeutschtümelei · Bundeszentrale für politische Bildung · 02.09.2026
Autorenprofil: Mau lehrt an der Humboldt-Universität und ist Direktor am Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft in Göttingen.
- Neue Sozialpolitik braucht neue Steuerpolitik – Fragen an Steffen Mau · Friedrich-Ebert-Stiftung
Mau nennt Steuerpolitik sowie die Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen als Ansatz gegen Vermögenskonzentration und erläutert Vorbehalte gegen klassische Umverteilung.
- Der Osten ist anders als der Westen und bleibt es auch noch lange – Interview mit Steffen Mau · Humanistische Union
Mau schlägt vor, Landesverfassungen könnten für Empfehlungen von Bürgerräten parlamentarische Befassungs- oder Begründungspflichten vorsehen.
- Soziologe Steffen Mau – „Migration lässt sich nicht einfach aus der Welt schaffen“ · Deutschlandfunk / ARD Sounds · 15.09.2024
Die Sendungsbeschreibung fasst Maus Kritik zusammen, etablierte Parteien täten angesichts der AfD so, als könnten sie Migration verhindern.
Belegte Zugehörigkeiten 0
| Organisation | Funktion | Zeitraum | Quelle |
|---|---|---|---|
| Keine belegten Zugehörigkeiten. | |||
Alle erfassten Auftritte 9
Unveränderte LLM-Antwort
Maschinell erzeugte Rohausgabe, unverändert veröffentlicht und nicht gleichbedeutend mit einer redaktionellen Bestätigung.
{"gender":"male","birth_year":1968,"party_affiliation":null,"party_membership_status":"no_public_membership","party_membership_note":"In den geprüften öffentlich zugänglichen biografischen und inhaltlichen Quellen findet sich kein direkter Beleg für eine Parteimitgliedschaft oder einen Mitgliedschaftsstatus.","short_description":"Deutscher Soziologe; Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor einer Abteilung am Max-Planck-Institut in Göttingen.","political_short_label":"Moderat sozialstaatlich und gesellschaftlich eher progressiv-partizipativ; außenpolitisch nicht belastbar einordenbar.","overall_assessment":"Die Einordnung beruht vor allem auf belegten Aussagen zu Ungleichheit, Erbschaftsbesteuerung, Migration und demokratischer Beteiligung. 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