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Person

Manfred Görtemaker

Erfasst mit GPT-5.6 TerraLetztes Update

Redaktionelle SchätzungLiberal-demokratisch akzentuiert; historisch deutlich atlantisch orientiert (vorsichtige redaktionelle Einordnung).

Görtemaker ist öffentlich vor allem als Zeithistoriker, nicht als Parteipolitiker, dokumentiert. Belastbare Hinweise erlauben nur eine zurückhaltende Einordnung: Seine publizistisch belegte Befürwortung des atlantischen Bündnisses in den frühen 1980er Jahren spricht für eine bündnisorientierte außenpolitische Tendenz. Aussagen zu Wirtschafts-, Sozial- oder Kulturpolitik sind zu dünn für eine belastbare wirtschaftspolitische Bewertung; die gesellschaftspolitische Schätzung bleibt wegen überwiegend demokratietheoretischer statt konkreter gesellschaftspolitischer Aussagen unsicher.

Wirtschaftspolitik

Keine belastbare Einordnung

Für diese Dimension reichen die belegten Positionen nicht für einen Schätzwert aus. Daher werden weder Punktwert noch Unsicherheitsband angezeigt.

Begründung und Herleitung
Selbstbeschreibung
Keine explizite wirtschaftspolitische Selbstverortung in den recherchierten Quellen gefunden.
Belegte Positionen
Die gefundenen Äußerungen behandeln wirtschaftshistorische Entwicklungen und die Transformation der DDR, ergeben aber keine hinreichend belastbare eigene Position zu Markt, Umverteilung oder Staatsumfang.
Institutionelles Umfeld
Historikerische Tätigkeit und akademische Funktionen sind kein belastbares Indiz für eine wirtschaftspolitische Haltung.
Redaktionelle Ableitung
Nicht bewertbar; ein Zahlenwert wäre mangels ausreichend direkter Evidenz spekulativ.

Gesellschaftspolitik

-1.0
Niedrig sicher
Unsicherheitsbereich -3.0 bis +1.0
Begründung und Herleitung
Selbstbeschreibung
Keine explizite Selbstbeschreibung entlang einer progressiv-konservativen Skala gefunden.
Belegte Positionen
In einem bpb-Beitrag bezeichnet Görtemaker Einschränkungen von Pressefreiheit und Rechtsstaat in Polen und Ungarn als Abkehr von gemeinsamen EU-Werten und Normen.
Institutionelles Umfeld
Er arbeitet als Historiker und war Fachberater einer ZDF-Dokumentation zur deutschen Demokratiegeschichte. Diese Rollen belegen keine partei- oder gesellschaftspolitische Gesamtposition.
Redaktionelle Ableitung
Die erkennbare Betonung von Rechtsstaat und Pressefreiheit spricht schwach für eine liberal-demokratische, eher libertäre als autoritäre Akzentuierung. Sie erlaubt keine belastbare Aussage zu etwa Familien-, Migrations- oder Kulturpolitik; daher breites Intervall.

Außenpolitik

+2.0
Niedrig sicher
Unsicherheitsbereich 0.0 bis +4.0
Begründung und Herleitung
Selbstbeschreibung
Keine ausdrücklich aktuelle außenpolitische Selbstverortung in den recherchierten Quellen gefunden.
Belegte Positionen
Ein wissenschaftliches Vorwort zu seinen zwischen 1981 und 2014 veröffentlichten Texten beschreibt ihn für die frühen 1980er Jahre als entschiedenen Befürworter des atlantischen Bündnisses. Sein ZEIT-Beitrag von 1981 trägt den Titel „Bonn hat keine Alternativen“.
Institutionelles Umfeld
Seit 1998 ist er Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. Dies ist nur ein schwaches institutionelles Indiz und kein Nachweis einer eigenen sicherheitspolitischen Forderung.
Redaktionelle Ableitung
Die belegte historische Befürwortung des atlantischen Bündnisses rechtfertigt eine moderat bündnisorientierte Einordnung. Weil die Kernbelege überwiegend aus den 1980er Jahren stammen und keine direkte aktuelle Position zu Interventionen oder Rüstung vorliegt, bleibt die Sicherheit niedrig und das Intervall breit.

Stand 02.09.2026

Erfasste Auftritte

Auftritte pro Jahr

Auftritte von Manfred Görtemaker pro Kalenderjahr, 2025 bis 2026 2025: 3, 2026: 5. Die meisten Auftritte gab es 2026 (5). 2025: 3 Auftritte – Auftritte anzeigen 3 2025 2026: 5 Auftritte (laufendes Jahr) – Auftritte anzeigen 5 2026

Gezählt werden alle erfassten Auftritte nach dem Sendedatum der Episode. 2026 läuft noch und ist deshalb heller dargestellt. Ein Klick auf ein Jahr zeigt die Auftritte dieses Jahres.

Redaktionelle Schätzung

Ähnlich eingeordnete Personen

Nähe bedeutet hier nur, dass die redaktionellen Schätzwerte ähnlich liegen. Sie sagt nichts über Kontakte, Zusammenarbeit oder tatsächliche Übereinstimmung zwischen den Personen aus.

#PersonWirt.Ges.AußenAbstandBelastbarkeit
Manfred Görtemaker–-1.0+2.0–eigene Werte
1 Manuela Schwesig (SPD)ohne Wirtschaftspolitik -1.5-1.5+2.5 1.6Punkte 0.5 Niedrig
2 Hubertus Heil (SPD)ohne Wirtschaftspolitik -2.5-1.0+2.0 1.6Punkte 0.0 Niedrig
3 Lars Klingbeil (SPD)ohne Wirtschaftspolitik -1.0-1.0+2.0 1.6Punkte 0.0 Niedrig
4 Sarah Pagungohne Wirtschaftspolitik –-1.5+2.0 1.6Punkte 0.2 Niedrig
5 Falko Droßmann (SPD)ohne Wirtschaftspolitik -1.5-1.5+2.5 1.6Punkte 0.5 Niedrig
6 Sabine Fischerohne Wirtschaftspolitik –-1.5+2.0 1.6Punkte 0.2 Niedrig
7 Felix Dachsel (SPD)ohne Wirtschaftspolitik -2.0-1.0+2.0 1.6Punkte 0.0 Niedrig
8 Gesine Dornblüthohne Wirtschaftspolitik –-1.0+2.0 1.6Punkte 0.0 Niedrig
So wird der Abstand berechnet

Jeder Schätzwert wird als Wahrscheinlichkeitsverteilung über sein Unsicherheitsintervall verstanden. Der Abstand zweier Personen in einer Dimension ist der erwartete Betrag der Differenz zweier zufällig daraus gezogener Werte, gemessen in Skalenpunkten. Bei exakten Werten ist das der einfache Abstand der Punktwerte („Punkte“ in der Tabelle); je breiter die Unsicherheit, desto größer der erwartete Abstand. Zwei vage Einordnungen erscheinen deshalb nie näher als zwei präzise.

Der Gesamtabstand ist der Mittelwert über die drei Dimensionen. Verglichen werden nur Personen mit Schätzwerten in mindestens zwei gemeinsamen Dimensionen; für eine fehlende Dimension wird der durchschnittliche Abstand zweier beliebiger eingeordneter Personen angesetzt, damit fehlende Werte keine Nähe vortäuschen. Gezeigt werden höchstens 8 Personen mit einem Abstand von höchstens 1.75. Die Belastbarkeit entspricht der schwächsten beteiligten Sicherheitsstufe; bei nur zwei vergleichbaren Dimensionen ist sie höchstens mittel.

Belege und weitere Daten

Quellen der politischen Einordnung 6
  1. Manfred Görtemaker – Munzinger Biographie · Munzinger-Archiv
    Biografie: geboren am 28. April 1951 in Großoldendorf; Professor für Neuere Geschichte in Potsdam von 1993 bis 2018.
  2. Die Schwierigkeiten des Systemwechsels waren gewaltig! · NDR · 16.03.2010
    Der NDR bezeichnet Görtemaker als Historiker und veröffentlicht ein Interview mit ihm zur Volkskammerwahl 1990.
  3. Manfred Görtemaker · be.bra verlag
    Autorenseite: Professor für Neuere Geschichte; seit 1998 Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des ZMSBw.
  4. Manfred Görtemaker als Historiker · Universität Rostock / be.bra wissenschaft
    Wissenschaftliches Vorwort beschreibt Görtemaker in frühen 1980er Jahren als entschiedenen Befürworter des atlantischen Bündnisses.
  5. Entwicklungen nach der Wiedervereinigung · Bundeszentrale für politische Bildung · 19.10.2022
    Görtemaker beschreibt Einschränkungen von Pressefreiheit und Rechtsstaat in Polen und Ungarn als Abkehr von gemeinsamen EU-Werten.
  6. Tendenzwende der deutschen Außenpolitik? Bonn hat keine Alternativen · DIE ZEIT · 04.12.1981
    Von Manfred Görtemaker verfasster Beitrag zur westdeutschen Außenpolitik; Untertitel: keine Grundlagen-Revision, sondern Nahziele.
Belegte Zugehörigkeiten 0
OrganisationFunktionZeitraumQuelle
Keine belegten Zugehörigkeiten.
Alle erfassten Auftritte 8
Unveränderte LLM-Antwort

Maschinell erzeugte Rohausgabe, unverändert veröffentlicht und nicht gleichbedeutend mit einer redaktionellen Bestätigung.

gpt-5.6-terra · resp_05343b7d174a39c1006a984f57a5a887d1b9e0417e8be1f1d4 · 02.09.2026 18:32 Uhr

{"gender":"male","birth_year":1951,"party_affiliation":null,"party_membership_status":"no_public_membership","party_membership_note":"In den recherchierten belastbaren Biografie-, Institutions- und Publikationsquellen wurde keine Parteimitgliedschaft oder ruhende/frühere Mitgliedschaft belegt.","short_description":"Manfred Görtemaker (* 1951) ist ein deutscher Historiker und ehemaliger Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam. Er publiziert insbesondere zur deutschen Zeitgeschichte, zur Westbindung und zum Ost-West-Konflikt.","political_short_label":"Liberal-demokratisch akzentuiert; historisch deutlich atlantisch orientiert (vorsichtige redaktionelle Einordnung).","overall_assessment":"Görtemaker ist öffentlich vor allem als Zeithistoriker, nicht als Parteipolitiker, dokumentiert. Belastbare Hinweise erlauben nur eine zurückhaltende Einordnung: Seine publizistisch belegte Befürwortung des atlantischen Bündnisses in den frühen 1980er Jahren spricht für eine bündnisorientierte außenpolitische Tendenz. Aussagen zu Wirtschafts-, Sozial- oder Kulturpolitik sind zu dünn für eine belastbare wirtschaftspolitische Bewertung; die gesellschaftspolitische Schätzung bleibt wegen überwiegend demokratietheoretischer statt konkreter gesellschaftspolitischer Aussagen unsicher.","dimensions":[{"dimension":"economy","assessable":false,"estimate":null,"uncertainty_min":null,"uncertainty_max":null,"confidence":"low","self_description":"Keine explizite wirtschaftspolitische Selbstverortung in den recherchierten Quellen gefunden.","documented_positions":"Die gefundenen Äußerungen behandeln wirtschaftshistorische Entwicklungen und die Transformation der DDR, ergeben aber keine hinreichend belastbare eigene Position zu Markt, Umverteilung oder Staatsumfang.","institutional_context":"Historikerische Tätigkeit und akademische Funktionen sind kein belastbares Indiz für eine wirtschaftspolitische Haltung.","editorial_inference":"Nicht bewertbar; ein Zahlenwert wäre mangels ausreichend direkter Evidenz spekulativ."},{"dimension":"society","assessable":true,"estimate":-1,"uncertainty_min":-3,"uncertainty_max":1,"confidence":"low","self_description":"Keine explizite Selbstbeschreibung entlang einer progressiv-konservativen Skala gefunden.","documented_positions":"In einem bpb-Beitrag bezeichnet Görtemaker Einschränkungen von Pressefreiheit und Rechtsstaat in Polen und Ungarn als Abkehr von gemeinsamen EU-Werten und Normen.","institutional_context":"Er arbeitet als Historiker und war Fachberater einer ZDF-Dokumentation zur deutschen Demokratiegeschichte. 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Sein ZEIT-Beitrag von 1981 trägt den Titel „Bonn hat keine Alternativen“.","institutional_context":"Seit 1998 ist er Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. Dies ist nur ein schwaches institutionelles Indiz und kein Nachweis einer eigenen sicherheitspolitischen Forderung.","editorial_inference":"Die belegte historische Befürwortung des atlantischen Bündnisses rechtfertigt eine moderat bündnisorientierte Einordnung. 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April 1951 in Großoldendorf; Professor für Neuere Geschichte in Potsdam von 1993 bis 2018.","dimensions":[],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false},{"url":"https://www.bebraverlag.de/autoren/autor/131-manfred-goertemaker.html","title":"Manfred Görtemaker","publisher":"be.bra verlag","date":null,"statement":"Autorenseite: Professor für Neuere Geschichte; seit 1998 Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des ZMSBw.","dimensions":["foreign"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false},{"url":"https://www.uni-rostock.de/storages/uni-rostock/Alle_PHF/Dokumentationsstelle/Dokumentationsstelle_alt/Bilder/Creuzberger_Sammelbaende_und_Herausgeberschaften/Einleitung_Manfred_Goertemaker._Deutschland_und_der_Westen.pdf","title":"Manfred Görtemaker als Historiker","publisher":"Universität Rostock / be.bra wissenschaft","date":"2016-04","statement":"Wissenschaftliches Vorwort beschreibt Görtemaker in frühen 1980er Jahren als entschiedenen Befürworter des atlantischen Bündnisses.","dimensions":["foreign"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false},{"url":"https://www.zeit.de/1981/50/bonn-hat-keine-alternativen","title":"Tendenzwende der deutschen Außenpolitik? 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