Person

Alexey Yusupov

Geschlecht
nicht erfasst ungeprüft
Geburtsjahr
nicht erfasst
Parteizugehörigkeit
nicht erfasst
Prüfstatus
Prüfung nötig

Alexey Yusupov ist Politikwissenschaftler und leitet das Russlandprogramm sowie das FES-Büro „Dialog Osteuropa“ der Friedrich-Ebert-Stiftung. Zuvor leitete er FES-Büros in Myanmar und Afghanistan; er wurde in Moskau geboren und studierte in Heidelberg und Manchester.

Politische Einordnung

Redaktionelle Schätzung Gesellschaftlich eher liberal; außenpolitisch moderat sicherheits- und zugleich verhandlungsorientiert; wirtschaftspolitisch nicht belastbar einordenbar.

Redaktionelle Schätzung: Yusupovs eigene Veröffentlichungen sprechen klar für den Schutz russischsprachiger Menschen vor Kollektivschuld, für offene Gesellschaften und gegen autoritäre Repression. Außenpolitisch befürwortet er Unterstützung für die Ukraine und Sanktionen gegen Russland, verbindet dies aber mit einem starken Fokus auf Diplomatie, Verhandlungen und tragfähige Kompromisse. Für eine allgemeine wirtschaftspolitische Grundorientierung gibt es keine ausreichenden persönlichen Belege. Eine Parteimitgliedschaft ist in den geprüften Quellen nicht belegt.

Zuletzt redaktionell aktualisiert: 02.09.2026

Die Skalen sind voneinander unabhängig. Institutionen, Arbeitgeber oder Medienumfeld werden nur als Indiz berücksichtigt; ausschlaggebend sind belegte Positionen und die transparent ausgewiesene Ableitung.

Wirtschaftspolitik

0.0 Sicherheit: Niedrig

Unsicherheitsbereich: -5.0 bis 5.0

Selbstbeschreibung
Keine ausdrücklich ideologische wirtschaftspolitische Selbstbeschreibung in den geprüften Quellen gefunden.
Belegte politische Positionen
Yusupov bezeichnet westliche Sanktionen gegen Russland 2022 als wirkungsvolle und logische Reaktion auf den Krieg, verweist aber zugleich auf erhebliche soziale Kosten für die russische Bevölkerung. Das ist eine außenwirtschaftliche Einzelposition, kein belastbarer Beleg für eine allgemeine staats- oder marktpolitische Präferenz.
Institutionelles Umfeld
Er arbeitet für die Friedrich-Ebert-Stiftung. Deren sozialdemokratisches Leitbild ist ausschließlich institutioneller Kontext und kein Nachweis seiner persönlichen wirtschaftspolitischen Haltung.
Abgeleitete Einordnung
Keine belastbare Zuordnung auf der Skala staats-/umverteilungsorientiert bis marktliberal; neutraler Ausgangswert bei maximal breitem Intervall.

Quellen

  • Alexey Yusupov – Autorenprofil, IPG Journal / Friedrich-Ebert-Stiftung
    Leitet das Russlandprogramm und das FES-Büro „Dialog Osteuropa“; zuvor FES-Büroleiter in Myanmar und Afghanistan.
  • Unser Selbstverständnis, Friedrich-Ebert-Stiftung
    Die FES orientiert sich an sozialdemokratischen Werten wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.
  • Verbrechen und Strafe, IPG Journal / Friedrich-Ebert-Stiftung (14.07.2022)
    Bewertet Sanktionen als wirkungsvolle, logische Reaktion auf den Krieg, benennt aber soziale Kosten in Russland.

Gesellschaftspolitik

-2.0 Sicherheit: Mittel

Unsicherheitsbereich: -4.0 bis 0.0

Selbstbeschreibung
Keine explizite Selbstverortung mit ideologischem Etikett gefunden.
Belegte politische Positionen
Er wandte sich nach der russischen Vollinvasion gegen Anfeindungen und eine Mitschuldvermutung gegenüber russischstämmigen oder russischsprachigen Menschen. Er betont Toleranz, die offene Gesellschaft sowie den Schutz von Minderheitenrechten und kritisiert die autoritäre Depolitisierung zivilgesellschaftlichen Engagements in Russland.
Institutionelles Umfeld
Die Tätigkeit im Russlandprogramm der FES betrifft Zivilgesellschaft, Demokratie und Sicherheitsfragen. Die institutionelle Nähe zu sozialdemokratischen Werten wird nicht als persönliche Position gewertet.
Abgeleitete Einordnung
Die ausdrücklich gegen ethnische Zuschreibung, Kollektivschuld und Repression gerichteten Aussagen sprechen eher für eine progressive/libertäre gesellschaftspolitische Orientierung. Das Intervall bleibt breit, weil keine systematische Positionierung zu mehreren gesellschaftspolitischen Streitfeldern vorliegt.

Quellen

  • Alexey Yusupov – Autorenprofil, IPG Journal / Friedrich-Ebert-Stiftung
    Leitet das Russlandprogramm und das FES-Büro „Dialog Osteuropa“; zuvor FES-Büroleiter in Myanmar und Afghanistan.
  • Protest & Propaganda: Wo ist Russlands Zivilgesellschaft? – Transkript, Bundeszentrale für politische Bildung
    Yusupov beschreibt staatliche Repression und die Depolitisierung zivilgesellschaftlichen Engagements in Russland.
  • Unser Selbstverständnis, Friedrich-Ebert-Stiftung
    Die FES orientiert sich an sozialdemokratischen Werten wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.
  • Keine Sippenhaft, IPG Journal / Friedrich-Ebert-Stiftung (14.03.2022)
    Fordert klare Ablehnung der Invasion, aber keine Anfeindungen gegen Menschen aus Russland oder russischsprachige Menschen.

Außenpolitik

1.0 Sicherheit: Mittel

Unsicherheitsbereich: -2.0 bis 3.0

Selbstbeschreibung
Yusupov grenzt seine Expertise ein: Er sei kein Ukraine-, China- oder Militärexperte; sein Fokus liege auf russischer Innen- und Sicherheitspolitik sowie Regimeentwicklung.
Belegte politische Positionen
Er nennt entschiedenen westlichen Beistand für die Ukraine berechtigt und wichtig und bewertet Sanktionen als logische Reaktion auf den Krieg. Zugleich argumentiert er für fortgesetzte Gespräche, humanitäre Vereinbarungen, Paketlösungen und eine europäische Initiative für politische Verhandlungen. Er kritisiert eine großmachtbasierte Nachkriegsordnung als mit Europas Verfassung unvereinbar und fordert ein handlungsfähiges, souveränes Europa.
Institutionelles Umfeld
Seine Rolle im Russlandprogramm der FES und seine Veröffentlichungen liegen im Feld Außen- und Sicherheitspolitik. Dies ist ein Arbeitskontext, kein Beleg einer Parteibindung oder einer festgelegten militärpolitischen Doktrin.
Abgeleitete Einordnung
Unterstützung für Ukraine, Sanktionen und europäische Handlungsfähigkeit sprechen gegen eine klar antiinterventionistische Einordnung. Der wiederholte Vorrang von Diplomatie und verhandelten Kompromissen begrenzt die Einordnung auf leicht bündnis-/sicherheitsorientiert statt deutlich militärorientiert.

Quellen

  • Alexey Yusupov – Autorenprofil, IPG Journal / Friedrich-Ebert-Stiftung
    Leitet das Russlandprogramm und das FES-Büro „Dialog Osteuropa“; zuvor FES-Büroleiter in Myanmar und Afghanistan.
  • Unser Selbstverständnis, Friedrich-Ebert-Stiftung
    Die FES orientiert sich an sozialdemokratischen Werten wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.
  • Von wegen Pearl Harbor, IPG Journal / Friedrich-Ebert-Stiftung (03.06.2025)
    Argumentiert für Gespräche, humanitäre Vereinbarungen und verknüpfte Paketlösungen für tragfähige Verhandlungen.
  • Alle Augen auf Moskau, IPG Journal / Friedrich-Ebert-Stiftung (13.03.2025)
    Warnt vor russischer Entsouveränisierung der Ukraine und plädiert für ein geopolitikfähiges, souveränes Europa.
  • Opportunismus oder Grand Strategy: Russlands Außenpolitik anno 2024, Gesellschaft für Sicherheitspolitik (21.11.2024)
    Yusupov beschreibt seinen Fokus als russische Innen- und Sicherheitspolitik; geboren in Moskau, Studium in Heidelberg und Manchester.
  • Verbrechen und Strafe, IPG Journal / Friedrich-Ebert-Stiftung (14.07.2022)
    Bewertet Sanktionen als wirkungsvolle, logische Reaktion auf den Krieg, benennt aber soziale Kosten in Russland.
  • Keine Sippenhaft, IPG Journal / Friedrich-Ebert-Stiftung (14.03.2022)
    Fordert klare Ablehnung der Invasion, aber keine Anfeindungen gegen Menschen aus Russland oder russischsprachige Menschen.

Unveränderte LLM-Antwort

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Erstellt
02.09.2026 03:07 Uhr
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