Person
Stefan Gosepath
Erfasst mit GPT-5.6 TerraLetztes Update
Die Einordnung beruht vor allem auf wiederholten, konkreten Aussagen für stärkere steuerliche Umverteilung sowie auf menschenrechtlich-universalistischen Positionen zu Flucht und globaler Verantwortung. Sie ist keine Parteizuschreibung. Eine öffentliche Parteimitgliedschaft war in den ausgewerteten belastbaren Profilen und Quellen nicht belegt. Das Geschlecht wird mangels expliziter Selbst- oder Fremdangabe nicht erfasst.
Wirtschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine eindeutige ideologische Selbstbezeichnung gefunden. Vor der Bundestagswahl 2021 äußerte er die Hoffnung auf eine Mehrheit „linker Reformkräfte“.
- Belegte Positionen
- Er fordert ein Steuersystem, das negative Folgen der Marktwirtschaft ausgleicht, ausdrücklich höhere Einkommen-, Vermögen- und Erbschaftsteuern. Für Erbschaften befürwortet er Umverteilung oder öffentliche, allgemein zugängliche Angebote; eine bloße Gleichmacherei zulasten aller lehnt er ab.
- Institutionelles Umfeld
- Professor für Praktische und politische Philosophie mit Forschung zu Gerechtigkeit, Gleichheit und Erben. Diese akademische Tätigkeit ist für sich genommen kein Beleg einer politischen Position.
- Redaktionelle Ableitung
- Die konkreten Forderungen nach stärkerer progressiver Besteuerung und Umverteilung sprechen deutlich für eine staats- und umverteilungsorientierte ökonomische Position. Die Anerkennung möglicher legitimer Ungleichheiten begrenzt die Einordnung am äußersten Skalenrand.
Gesellschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine ausdrückliche Selbstverortung auf einer gesellschaftspolitischen Links-rechts- oder Liberalismus-Konservatismus-Skala gefunden; die Präferenz für „linke Reformkräfte“ ist nur ein begrenztes Indiz.
- Belegte Positionen
- Er vertritt eine universelle Gerechtigkeitspflicht und folgert daraus, dass Deutschland Flüchtlinge aufnehmen müsse. Zudem betont er demokratische Mehrheitsbildung im öffentlichen Diskurs statt einer auf einzelne Gruppeninteressen reduzierten Demokratieauffassung.
- Institutionelles Umfeld
- Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Demokratie, Menschenrechte und angewandte Ethik. Das institutionelle Umfeld wird nicht als eigenständiger Positionsbeleg gewertet.
- Redaktionelle Ableitung
- Die belegte Aufnahme- und Gleichheitsorientierung deutet eher progressiv/libertär. Sie erlaubt jedoch keine belastbare Einordnung etwa zu Familien-, Religions-, Straf- oder Ordnungspolitik; daher ein relativ breites Intervall.
Außenpolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine explizite außen- oder sicherheitspolitische Selbstverortung gefunden.
- Belegte Positionen
- Im Kontext der Fluchtbewegung 2020 argumentierte er für globale Hilfspflichten und deutsche Flüchtlingsaufnahme. Die Interventionen in Afghanistan sowie Maßnahmen zur Friedensherstellung in Syrien beschrieb er als Versuche, nach denen die Lage schlimmer geworden sei.
- Institutionelles Umfeld
- Gosepath arbeitet zu globaler Gerechtigkeit, Menschenrechten und internationaler politischer Theorie. Dies belegt ein internationales Forschungsfeld, aber keine eigenständige sicherheitspolitische Doktrin.
- Redaktionelle Ableitung
- Die Verbindung von globaler Verantwortung mit einer ausdrücklich negativen Bilanz westlicher beziehungsweise NATO-bezogener Interventionen legt eine eher interventionsskeptische Tendenz nahe. Aussagen zu Bündnissen, Verteidigungsausgaben, Abschreckung oder militärischer Unterstützung fehlen; deshalb niedrige Sicherheit und weites Intervall.
Erfasste Auftritte
Auftritte pro Jahr
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Redaktionelle Schätzung
Ähnlich eingeordnete Personen
Nähe bedeutet hier nur, dass die redaktionellen Schätzwerte ähnlich liegen. Sie sagt nichts über Kontakte, Zusammenarbeit oder tatsächliche Übereinstimmung zwischen den Personen aus.
| # | Person | Wirt. | Ges. | Außen | Abstand | Belastbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stefan Gosepath | -4.0 | -2.0 | -2.0 | – | eigene Werte | |
| 1 | Dietmar Bartsch | -4.0 | -3.0 | -2.0 | 1.0Punkte 0.3 | Niedrig |
| 2 | Bodo Ramelow (Die Linke) | -4.0 | -2.5 | -2.5 | 1.1Punkte 0.3 | Niedrig |
| 3 | Ralf Stegner (SPD) | -3.5 | -3.0 | -2.5 | 1.1Punkte 0.7 | Niedrig |
| 4 | Gregor Gysi | -4.0 | -3.0 | -3.0 | 1.1Punkte 0.7 | Niedrig |
| 5 | Martin Schulz (SPD) | -3.5 | -3.0 | -1.5 | 1.2Punkte 0.7 | Niedrig |
| 6 | Sebastian Puschner | -3.5 | -2.0 | -3.0 | 1.2Punkte 0.5 | Niedrig |
| 7 | Yasmin Fahimi (SPD) | -4.5 | -3.0 | -1.0 | 1.2Punkte 0.8 | Niedrig |
| 8 | Ines Schwerdtner (Die Linke) | -4.5 | -2.5 | -3.5 | 1.2Punkte 0.8 | Niedrig |
So wird der Abstand berechnet
Jeder Schätzwert wird als Wahrscheinlichkeitsverteilung über sein Unsicherheitsintervall verstanden. Der Abstand zweier Personen in einer Dimension ist der erwartete Betrag der Differenz zweier zufällig daraus gezogener Werte, gemessen in Skalenpunkten. Bei exakten Werten ist das der einfache Abstand der Punktwerte („Punkte“ in der Tabelle); je breiter die Unsicherheit, desto größer der erwartete Abstand. Zwei vage Einordnungen erscheinen deshalb nie näher als zwei präzise.
Der Gesamtabstand ist der Mittelwert über die drei Dimensionen. Verglichen werden nur Personen mit Schätzwerten in mindestens zwei gemeinsamen Dimensionen; für eine fehlende Dimension wird der durchschnittliche Abstand zweier beliebiger eingeordneter Personen angesetzt, damit fehlende Werte keine Nähe vortäuschen. Gezeigt werden höchstens 8 Personen mit einem Abstand von höchstens 1.75. Die Belastbarkeit entspricht der schwächsten beteiligten Sicherheitsstufe; bei nur zwei vergleichbaren Dimensionen ist sie höchstens mittel.
Belege und weitere Daten
Quellen der politischen Einordnung 6
- Neue Mitglieder in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz · Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz
Die Akademie nennt Gosepath einen 1959 in Mainz geborenen Philosophen und seit 2012 Lehrenden an der Freien Universität Berlin.
- Prof. Dr. Stefan Gosepath · Freie Universität Berlin, Institut für Philosophie
Das FU-Profil führt ihn als Professor für Praktische Philosophie und ab 1. April 2026 als Seniorprofessor.
- Erbschaften für alle · Deutschlandfunk Kultur · 16.11.2021
Er befürwortet höhere Erbschaftsteuer und Umverteilung, lehnt aber eine Gleichmacherei ab, die alle schlechter stellte.
- Philosoph über Umverteilung: „Alle wollen Gerechtigkeit“ · taz · 15.08.2021
Gosepath fordert höhere Einkommen-, Vermögen- und Erbschaftsteuern und hofft auf eine Mehrheit linker Reformkräfte.
- Flüchtlinge an griechisch-türkischer Grenze: „Europa hat versagt“ · Deutschlandfunk · 04.03.2020
Er sagt, Deutschland müsse Flüchtlinge aufnehmen; Interventionen in Afghanistan und Syrien hätten die Lage verschlechtert.
- „Demokratie ist keine Interessensvertretung“ · Deutschlandfunk Kultur · 22.02.2017
Gosepath bewertet stabile, im Diskurs ermittelte Mehrheiten als ausreichend für demokratische Entscheidungen.
Belegte Zugehörigkeiten 0
| Organisation | Funktion | Zeitraum | Quelle |
|---|---|---|---|
| Keine belegten Zugehörigkeiten. | |||
Alle erfassten Auftritte 18
Unveränderte LLM-Antwort
Maschinell erzeugte Rohausgabe, unverändert veröffentlicht und nicht gleichbedeutend mit einer redaktionellen Bestätigung.
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