Person

Wolfgang Schroeder

Porträt von Wolfgang Schroeder
David Ausserhofer · CC BY-SA 4.0
Geschlecht
männlich ungeprüft
Geburtsjahr
1960
Parteizugehörigkeit
SPD LLM-Recherche, ungeprüft
Prüfstatus
Prüfung nötig
Wikidata
Q2591300

Deutscher Politikwissenschaftler, Professor an der Universität Kassel und ehemaliger Staatssekretär für Arbeit und Soziales in Brandenburg (2009–2014).

Politische Einordnung

Redaktionelle Schätzung Sozialdemokratisch; wirtschaftspolitisch sozialstaatlich-progressiv (redaktionelle Einordnung).

Redaktionelle Schätzung: Schroeder vertritt öffentlich deutlich sozialstaatliche, investitions- und verteilungsorientierte Positionen, kombiniert mit einer gemischten Wirtschaftsordnung. Gesellschaftspolitisch spricht er für eine freiheitlich-pluralistische Ordnung, verbindet dies in der Migrationspolitik aber mit Steuerung und Begrenzung irregulärer Zuwanderung. Außenpolitisch ist seine eigene Position nur begrenzt dokumentiert; eine leichte bündnis- und Ukraine-unterstützende Tendenz ist daher nur mit niedriger Sicherheit ableitbar.

Zuletzt redaktionell aktualisiert: 02.09.2026

Die Skalen sind voneinander unabhängig. Institutionen, Arbeitgeber oder Medienumfeld werden nur als Indiz berücksichtigt; ausschlaggebend sind belegte Positionen und die transparent ausgewiesene Ableitung.

Wirtschaftspolitik

-2.5 Sicherheit: Mittel

Unsicherheitsbereich: -4.0 bis -1.0

Selbstbeschreibung
Keine ausdrückliche Selbstverortung auf dieser Skala. Schroeder beschreibt seine vorgeschlagene Strategie selbst als progressiv und auf das Zusammenspiel von Staat, Gesellschaft und Wirtschaft gerichtet.
Belegte politische Positionen
Als Mitautor eines Papiers der SPD-Grundwertekommission fordert er einen investierenden und schützenden Staat, faire Besteuerung hoher Profite und Vermögen, stärkere Mindestsicherung sowie solidarische Bürgerversicherung. In einem eigenen Papier plädiert er zugleich für umfangreiche öffentliche und private Investitionen und lehnt sowohl radikale Entstaatlichung als auch reinen Etatismus ab.
Institutionelles Umfeld
Die langjährige Tätigkeit bei der IG Metall, das Amt als Arbeits- und Sozialstaatssekretär sowie die SPD-Mitgliedschaft sind Kontext, aber kein eigenständiger Beleg für konkrete Positionen.
Abgeleitete Einordnung
Die belegten Forderungen nach Umverteilung, Sozialversicherungsausbau, öffentlicher Investition und staatlicher Steuerung sprechen klar für eine staats- und verteilungsorientierte Einordnung. Die ausdrückliche Betonung unternehmerischer Initiative und privater Investitionen begrenzt die Einordnung auf moderat links der Skalenmitte.

Quellen

  • Der Staat in der Transformation, SPD-Grundwertekommission
    Von Schroeder mitverfasstes Papier: Staat soll investieren, soziale Sicherheit gewährleisten, hohe Profite und Vermögen fair besteuern und Versicherungen stärker universalistisch gestalten.
  • Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, Universität Kassel
    Universitätsprofil: 1960 in Mayen geboren; seit 2006 Professor in Kassel; 2009 bis 2014 Staatssekretär in Brandenburg; bis 2024 Mitglied der SPD-Grundwertekommission.
  • Forscher über Einwanderungspolitik: Migration gilt als Verliererthema, taz (22.02.2025)
    Schroeder fordert Arbeitsintegration, Verwaltungsmodernisierung, rhetorische Abrüstung, staatliche Investitionen sowie Begrenzung irregulärer Zuwanderung.
  • Das Modell Deutschland schneller und besser reformieren, Das Progressive Zentrum (19.12.2024)
    Schroeder fordert öffentliche und private Investitionen und grenzt sich sowohl von radikaler Entstaatlichung als auch von reinem Etatismus ab.

Gesellschaftspolitik

-1.5 Sicherheit: Mittel

Unsicherheitsbereich: -3.5 bis 1.0

Selbstbeschreibung
Schroeder erklärt seine normative Orientierung mit den Grundwerten einer freiheitlichen, sozialen und demokratischen Ordnung.
Belegte politische Positionen
Er wirbt für Toleranz im demokratischen Streit, gegen eine migrationspolitische Sündenbock-Rhetorik und für schnelle Arbeitsintegration von Zugewanderten. Zugleich fordert er planende Migrationspolitik, die Begrenzung irregulärer Zuwanderung und die Bearbeitung von Verteilungs- und Integrationsproblemen. Die Grenzöffnung im Spätsommer 2015 bewertet er rückblickend als angemessen.
Institutionelles Umfeld
Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Parteien und Rechtspopulismus. Die Mitgliedschaft in SPD und SPD-Grundwertekommission ist nur ein institutioneller Kontext und ersetzt keine Positionsbelege.
Abgeleitete Einordnung
Die Betonung von Pluralismus, demokratischer Zivilität und Integration spricht für eine moderat progressive beziehungsweise libertäre Tendenz. Die gleichzeitige Befürwortung von Migrationssteuerung und Begrenzung irregulärer Zuwanderung spricht gegen eine stark libertäre Einordnung.

Quellen

Außenpolitik

0.5 Sicherheit: Niedrig

Unsicherheitsbereich: -2.5 bis 3.0

Selbstbeschreibung
Keine belastbare explizite Selbstbeschreibung zu NATO, Verteidigungsausgaben, Militäreinsätzen oder Waffenlieferungen gefunden.
Belegte politische Positionen
Im Streit um ein SPD-Manifest zur Russland- und Ukrainepolitik sagte Schroeder, dessen Position teile die SPD nicht; die Unterzeichner repräsentierten nur einen kleinen Teil der Partei. Eine eigene konkrete Forderung zu militärischen Mitteln oder Bündnispolitik ergibt sich daraus nicht.
Institutionelles Umfeld
Seine wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Funktionen berühren internationale und europäische Themen, belegen jedoch für sich keine außenpolitische Position.
Abgeleitete Einordnung
Die Distanzierung von einem stärker entspannungsorientierten SPD-Manifest erlaubt allenfalls eine schwache Tendenz in bündnis- beziehungsweise Ukraine-unterstützende Richtung. Wegen fehlender eigener Aussagen zu zentralen sicherheitspolitischen Streitfragen bleibt die Einordnung sehr unsicher.

Quellen

  • Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, Universität Kassel
    Universitätsprofil: 1960 in Mayen geboren; seit 2006 Professor in Kassel; 2009 bis 2014 Staatssekretär in Brandenburg; bis 2024 Mitglied der SPD-Grundwertekommission.
  • SPD-Manifest: Was heißt der Text für Lars Klingbeil?, ZDFheute (12.06.2025)
    Schroeder ordnet das Manifest als Infragestellung des SPD-Kurses ein und sagt, dessen Position teile die SPD nicht.

Unveränderte LLM-Antwort

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Modell
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OpenAI Response-ID
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Erstellt
02.09.2026 03:07 Uhr
Rohausgabe vollständig anzeigen
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Belegte Zugehörigkeiten

OrganisationFunktionZeitraumQuelle
SPDParteimitgliedschaft? – heuteBeleg

Auftritte

DatumSendungEpisodeRolleBeleg
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