Person
Martin Greive
Erfasst mit GPT-5.6 TerraLetztes Update
Die Einordnung beruht auf mehreren namentlich gezeichneten Kommentaren, nicht auf einer Parteibindung oder einer politischen Selbstbeschreibung. Die wirtschafts- und außenpolitischen Positionen sind vergleichsweise deutlich; für die Gesellschaftspolitik ist die Quellenbasis schmaler.
Wirtschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine belastbare öffentliche politische Selbstbeschreibung gefunden.
- Belegte Positionen
- Greive kritisiert höhere Abgaben auf Kapitalerträge und die stärkere Belastung Vermögender als unzureichende wirtschaftspolitische Antworten. Er verteidigt die Schuldenbremse gegen pauschale Kritik, hält aber eine Reform grundsätzlich für diskutabel.
- Institutionelles Umfeld
- Er ist Wirtschaftsjournalist mit volkswirtschaftlichem Studium und arbeitet beim Handelsblatt. Beruf und Arbeitgeber sind jedoch kein eigenständiger Beleg für politische Positionen.
- Redaktionelle Ableitung
- Die wiederholte Präferenz für niedrigere Belastung von Kapital und Sparen, Begrenzung staatlicher Ausgabenlogik sowie Reformen des Sozialstaats spricht eher für eine marktliberale Einordnung. Die ausdrückliche Offenheit für eine Reform der Schuldenbremse begrenzt die Einordnung nach oben.
Gesellschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine belastbare öffentliche politische Selbstbeschreibung gefunden.
- Belegte Positionen
- In einem Kommentar fordert Greive eine Begrenzung unkontrollierter Zuwanderung und verweist zustimmend auf die Abschaffung des Bürgergelds als Wählerwunsch. Zugleich bewertet er die Abschaffung des Ehegattensplittings nicht grundsätzlich als falsch, kritisiert aber die konkrete Ausgestaltung.
- Institutionelles Umfeld
- Greive berichtet als Politikjournalist über Bundespolitik. Diese journalistische Rolle ist kein Nachweis einer gesellschaftspolitischen Grundhaltung.
- Redaktionelle Ableitung
- Die belegten Kommentare deuten auf eine leicht konservativere Haltung bei Migration, Sozialtransfers und Familienbesteuerung. Weil nur wenige Themen und keine umfassende Werte-Selbstbeschreibung vorliegen, bleibt die Schätzung niedrig abgesichert.
Außenpolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine belastbare öffentliche politische Selbstbeschreibung gefunden.
- Belegte Positionen
- Greive fordert, die deutsche Zeitenwende rascher voranzutreiben und in Rüstungs- sowie Wirtschaftspolitik nachzulegen. Er warnt, ein ukrainischer Untergang gefährde die europäische Friedensordnung.
- Institutionelles Umfeld
- Seine Tätigkeit als Chefreporter Politik betrifft auch außen- und sicherheitspolitische Berichterstattung; sie ist für sich genommen kein Positionsbeleg.
- Redaktionelle Ableitung
- Die ausdrückliche Unterstützung beschleunigter Aufrüstung, einer robusteren Sicherheits- und Wirtschaftspolitik sowie ukrainischer Verteidigung spricht klar für eine bündnis- und verteidigungsorientierte Einordnung.
Erfasste Auftritte
Auftritte pro Jahr
Gezählt werden alle erfassten Auftritte nach dem Sendedatum der Episode. 2026 läuft noch und ist deshalb heller dargestellt. Ein Klick auf ein Jahr zeigt die Auftritte dieses Jahres.
Redaktionelle Schätzung
Ähnlich eingeordnete Personen
Nähe bedeutet hier nur, dass die redaktionellen Schätzwerte ähnlich liegen. Sie sagt nichts über Kontakte, Zusammenarbeit oder tatsächliche Übereinstimmung zwischen den Personen aus.
| # | Person | Wirt. | Ges. | Außen | Abstand | Belastbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Martin Greive | +2.5 | +1.5 | +3.5 | – | eigene Werte | |
| 1 | Sepp Müller (CDU) | +3.0 | +1.5 | +3.5 | 0.8Punkte 0.2 | Niedrig |
| 2 | Marc Henrichmann (CDU) | +2.0 | +2.0 | +4.0 | 0.8Punkte 0.5 | Niedrig |
| 3 | Dagmar Rosenfeld | +2.0 | +1.5 | +3.5 | 0.8Punkte 0.2 | Niedrig |
| 4 | Thomas Rachel (CDU) | +2.5 | +1.5 | +3.0 | 0.8Punkte 0.2 | Niedrig |
| 5 | David McAllister (CDU) | +2.0 | +1.0 | +3.5 | 0.8Punkte 0.3 | Niedrig |
| 6 | Hendrik Wüst (CDU) | +2.0 | +1.5 | +3.0 | 0.8Punkte 0.3 | Niedrig |
| 7 | Christoph Schiltz | +2.0 | +2.0 | +4.0 | 0.9Punkte 0.5 | Niedrig |
| 8 | Jan Fleischhauer | +3.0 | +2.0 | +4.0 | 0.9Punkte 0.5 | Niedrig |
So wird der Abstand berechnet
Jeder Schätzwert wird als Wahrscheinlichkeitsverteilung über sein Unsicherheitsintervall verstanden. Der Abstand zweier Personen in einer Dimension ist der erwartete Betrag der Differenz zweier zufällig daraus gezogener Werte, gemessen in Skalenpunkten. Bei exakten Werten ist das der einfache Abstand der Punktwerte („Punkte“ in der Tabelle); je breiter die Unsicherheit, desto größer der erwartete Abstand. Zwei vage Einordnungen erscheinen deshalb nie näher als zwei präzise.
Der Gesamtabstand ist der Mittelwert über die drei Dimensionen. Verglichen werden nur Personen mit Schätzwerten in mindestens zwei gemeinsamen Dimensionen; für eine fehlende Dimension wird der durchschnittliche Abstand zweier beliebiger eingeordneter Personen angesetzt, damit fehlende Werte keine Nähe vortäuschen. Gezeigt werden höchstens 8 Personen mit einem Abstand von höchstens 1.75. Die Belastbarkeit entspricht der schwächsten beteiligten Sicherheitsstufe; bei nur zwei vergleichbaren Dimensionen ist sie höchstens mittel.
Belege und weitere Daten
Quellen der politischen Einordnung 7
- Martin Greive » Alle Artikel auf Handelsblatt Online lesen · Handelsblatt
Profil bezeichnet Martin Greive als Chefreporter Politik, Jahrgang 1982, und beschreibt seine Stationen beim Handelsblatt seit 2016.
- Kommentar: Ehegattensplitting – Diesen Vorschlag wird Klingbeil noch bereuen · Handelsblatt · 03.04.2026
Greive hält negative Beschäftigungseffekte des Ehegattensplittings für real, kritisiert aber den konkreten Reformplan als Belastung für Familien.
- Kommentar: Die SPD ist das One-Trick-Pony der deutschen Politik · Handelsblatt · 10.02.2026
Greive kritisiert die Konzentration der SPD auf höhere Abgaben für Vermögende als unzureichende Reformpolitik für den Sozialstaat.
- Kommentar: Wer fürs Alter vorsorgt, ist der Dumme · Handelsblatt · 01.04.2025
Greive wendet sich gegen höhere Kapitalertragsteuern und argumentiert, diese belasteten insbesondere Sparer der Mittelschicht.
- Kommentar: Wo die Gegner der Schuldenbremse irren · Handelsblatt · 18.06.2024
Greive schreibt, es gebe gute Argumente für eine Reform der Schuldenbremse, kritisiert jedoch die Argumentation vieler Gegner.
- Kommentar: Die Zeitenwende braucht mehr Tempo · Handelsblatt · 25.02.2024
Greive fordert vom Kanzler ein schnelleres Vorantreiben der Zeitenwende sowie Nachbesserungen in Rüstungs- und Wirtschaftspolitik.
- Kommentar: Die Geisteshaltung von Schwarz-Rot ist fatal: Alles halb so schlimm, weiter so! · Handelsblatt · 28.03.2025
Greive fordert eine Begrenzung unkontrollierter Zuwanderung und nennt die Abschaffung des Bürgergelds einen von Wählern gewünschten Politikwechsel.
Belegte Zugehörigkeiten 0
| Organisation | Funktion | Zeitraum | Quelle |
|---|---|---|---|
| Keine belegten Zugehörigkeiten. | |||
Alle erfassten Auftritte 4
| Datum | Sendung | Episode | Rolle | Beleg |
|---|---|---|---|---|
| 07.07.2026 | Markus Lanz | Markus Lanz vom 7. Juli 2026 | Gast | Originalsendung |
| 13.05.2026 | phoenix nachgefragt | mit Martin Greive (Handelsblatt) | Gast | Originalsendung |
| 02.03.2026 | phoenix nachgefragt | mit Martin Greive (Handelsblatt) | Gast | Originalsendung |
| 07.12.2025 | phoenix nachgefragt | mit Martin Greive (Handelsblatt) | Gast | Originalsendung |
Unveränderte LLM-Antwort
Maschinell erzeugte Rohausgabe, unverändert veröffentlicht und nicht gleichbedeutend mit einer redaktionellen Bestätigung.
{"gender":"male","birth_year":1982,"party_affiliation":null,"party_membership_status":"no_public_membership","party_membership_note":"Es wurde keine öffentlich zugängliche, direkt belegende Quelle zu einer Parteimitgliedschaft oder einem Mitgliedschaftsstatus gefunden. Das ist kein Nachweis einer Nichtmitgliedschaft.","short_description":"Martin Greive ist ein deutscher Wirtschaftsjournalist und seit 2025 Chefreporter Politik beim Handelsblatt. Das Handelsblatt nennt ihn Jahrgang 1982; zuvor war er stellvertretender Leiter des Hauptstadtbüros.","political_short_label":"Redaktionelle Schätzung: wirtschaftspolitisch eher marktliberal, gesellschaftspolitisch leicht konservativ und außenpolitisch deutlich bündnis- und verteidigungsorientiert.","overall_assessment":"Die Einordnung beruht auf mehreren namentlich gezeichneten Kommentaren, nicht auf einer Parteibindung oder einer politischen Selbstbeschreibung. Die wirtschafts- und außenpolitischen Positionen sind vergleichsweise deutlich; für die Gesellschaftspolitik ist die Quellenbasis schmaler.","dimensions":[{"dimension":"economy","assessable":true,"estimate":2.5,"uncertainty_min":1,"uncertainty_max":4,"confidence":"medium","self_description":"Keine belastbare öffentliche politische Selbstbeschreibung gefunden.","documented_positions":"Greive kritisiert höhere Abgaben auf Kapitalerträge und die stärkere Belastung Vermögender als unzureichende wirtschaftspolitische Antworten. Er verteidigt die Schuldenbremse gegen pauschale Kritik, hält aber eine Reform grundsätzlich für diskutabel.","institutional_context":"Er ist Wirtschaftsjournalist mit volkswirtschaftlichem Studium und arbeitet beim Handelsblatt. 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