Person
Christoph Schiltz
Erfasst mit GPT-5.6 TerraLetztes Update
Die Einordnung beruht ausschließlich auf namentlich gezeichneten Meinungsbeiträgen von Schiltz, nicht auf seiner journalistischen Berichterstattung oder seinem Arbeitgeber. Seine Kommentare zeigen wiederholt Präferenzen für Wettbewerb, fiskalische Regeln und Arbeitsmarktflexibilität, verbinden gesellschaftliche Offenheit teilweise mit Kontroll- und Sicherheitsforderungen und vertreten deutlich Abschreckung, NATO und militärische Unterstützung gegen russische Aggression.
Wirtschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine politische Selbstbeschreibung zur Wirtschaftspolitik in den recherchierten Quellen gefunden.
- Belegte Positionen
- In eigenen Kommentaren befürwortet Schiltz stärkere europäische Wirtschaftskoordinierung, sofern Wettbewerb nicht geschwächt wird, automatische Sanktionen bei Defizitverstößen sowie längere tarifliche Arbeitszeiten mit Lohnausgleich. Zugleich verteidigt er in einzelnen Bereichen regulative Qualitätsstandards, etwa im Handwerk.
- Institutionelles Umfeld
- Schiltz studierte Volkswirtschaft und Politische Wissenschaften und arbeitete zunächst als Wirtschaftsredakteur. Diese berufliche Biografie ist kein Beleg für eine politische Position.
- Redaktionelle Ableitung
- Die dokumentierten Präferenzen für Wettbewerb, Haushaltsdisziplin und flexiblere Arbeitszeiten sprechen eher für eine marktliberale Einordnung. Seine Zustimmung zu berufsbezogenen Qualitätsregeln begrenzt die Einordnung deutlich unter dem Skalenmaximum.
Gesellschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine politische Selbstbeschreibung zu Gesellschafts-, Innen- oder Migrationspolitik in den recherchierten Quellen gefunden.
- Belegte Positionen
- Schiltz schrieb, Mobilität und Zuzug könnten wirtschaftlich erforderlich sein, und eine pluralere Gesellschaft sei hinzunehmen. Gleichzeitig fordert er wirksamere Missbrauchskontrollen bei Visa, einen abschreckenderen Ansatz gegen irreguläre Migration sowie europäische Speicherung und Weitergabe von Fluggastdaten und Vorratsdatenspeicherung.
- Institutionelles Umfeld
- Seine Themenschwerpunkte umfassen EU-Innen- und Migrationspolitik. Die journalistische Zuständigkeit selbst ist kein Nachweis einer eigenen Position.
- Redaktionelle Ableitung
- Die Kombination aus grundsätzlicher Akzeptanz von Mobilität und Pluralität mit nachdrücklichen Forderungen nach Migrationssteuerung, Überwachung und Sicherheitsbefugnissen ergibt eine eher ordnungsorientierte, aber nicht durchgehend gesellschaftskonservative Schätzung.
Außenpolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine allgemeine außenpolitische Selbstbeschreibung in den recherchierten Quellen gefunden.
- Belegte Positionen
- In mehreren eigenen Kommentaren bezeichnet Schiltz NATO-Aufrüstung und Abschreckung gegenüber Russland als richtig, fordert stärkere Unterstützung der Ukraine einschließlich defensiver Waffen und kritisiert einen überhasteten NATO-Rückzug aus Afghanistan. Er würdigt die NATO ausdrücklich als Schutz von Demokratie und Wohlstand.
- Institutionelles Umfeld
- Schiltz berichtet als Brüssel-Korrespondent über NATO sowie europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Das Tätigkeitsfeld ist nur Kontext; maßgeblich sind die namentlich gezeichneten Kommentare.
- Redaktionelle Ableitung
- Die wiederholte positive Bewertung von NATO, Aufrüstung, Abschreckung, militärischer Unterstützung der Ukraine und langfristigem militärischem Engagement begründet eine klar bündnis- und verteidigungsorientierte Einordnung.
Erfasste Auftritte
Auftritte pro Jahr
Gezählt werden alle erfassten Auftritte nach dem Sendedatum der Episode. 2026 läuft noch und ist deshalb heller dargestellt. Ein Klick auf ein Jahr zeigt die Auftritte dieses Jahres.
Redaktionelle Schätzung
Ähnlich eingeordnete Personen
Nähe bedeutet hier nur, dass die redaktionellen Schätzwerte ähnlich liegen. Sie sagt nichts über Kontakte, Zusammenarbeit oder tatsächliche Übereinstimmung zwischen den Personen aus.
| # | Person | Wirt. | Ges. | Außen | Abstand | Belastbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Christoph Schiltz | +2.0 | +2.0 | +4.0 | – | eigene Werte | |
| 1 | Marc Henrichmann (CDU) | +2.0 | +2.0 | +4.0 | 0.7Punkte 0.0 | Mittel |
| 2 | Manfred Weber (CSU) | +1.5 | +2.0 | +4.0 | 0.8Punkte 0.2 | Mittel |
| 3 | Johannes Winkel (CDU) | +2.0 | +2.5 | +4.0 | 0.8Punkte 0.2 | Mittel |
| 4 | Nikolaus Blome | +2.0 | +2.0 | +4.0 | 0.8Punkte 0.0 | Mittel |
| 5 | Dagmar Rosenfeld | +2.0 | +1.5 | +3.5 | 0.9Punkte 0.3 | Mittel |
| 6 | Günther Oettinger (CDU) | +2.0 | +2.0 | +3.5 | 0.9Punkte 0.2 | Niedrig |
| 7 | Norbert Röttgen (CDU) | +1.0 | +2.0 | +4.0 | 0.9Punkte 0.3 | Niedrig |
| 8 | Martin Greive | +2.5 | +1.5 | +3.5 | 0.9Punkte 0.5 | Niedrig |
So wird der Abstand berechnet
Jeder Schätzwert wird als Wahrscheinlichkeitsverteilung über sein Unsicherheitsintervall verstanden. Der Abstand zweier Personen in einer Dimension ist der erwartete Betrag der Differenz zweier zufällig daraus gezogener Werte, gemessen in Skalenpunkten. Bei exakten Werten ist das der einfache Abstand der Punktwerte („Punkte“ in der Tabelle); je breiter die Unsicherheit, desto größer der erwartete Abstand. Zwei vage Einordnungen erscheinen deshalb nie näher als zwei präzise.
Der Gesamtabstand ist der Mittelwert über die drei Dimensionen. Verglichen werden nur Personen mit Schätzwerten in mindestens zwei gemeinsamen Dimensionen; für eine fehlende Dimension wird der durchschnittliche Abstand zweier beliebiger eingeordneter Personen angesetzt, damit fehlende Werte keine Nähe vortäuschen. Gezeigt werden höchstens 8 Personen mit einem Abstand von höchstens 1.75. Die Belastbarkeit entspricht der schwächsten beteiligten Sicherheitsstufe; bei nur zwei vergleichbaren Dimensionen ist sie höchstens mittel.
Belege und weitere Daten
Quellen der politischen Einordnung 13
- Putins hybrider Krieg: Wie bedroht sind wir? – Gäste · WDR / Das Erste · 26.09.2025
Gastprofil bezeichnet Schiltz als WELT-Korrespondenten in Brüssel und beschreibt seinen beruflichen Werdegang seit 1995.
- Christoph B. Schiltz: Artikel, Kontakt & Profil – Autorenseite · WELT
Vita: seit 1997 bei WELT; seit 2014 Korrespondent in Brüssel; Schwerpunkte NATO, EU-, Migrations- sowie Sicherheits- und Verteidigungspolitik.
- Kommentar: Längere Arbeitszeiten · WELT · 08.09.2014
Fordert längere tarifliche Arbeitszeiten mit Lohnausgleich und kritisiert ein teilweise starres Arbeitsmarktregelwerk.
- Kommentar: Die Gesellschaft wird bunter · WELT · 31.03.2014
Sieht Mobilität und Zuzug als wirtschaftlich relevant, verlangt aber Kontrollen gegen Missbrauch und Belastungen der Sozialsysteme.
- Kommentar: Fundierte Ausbildung ist ein hohes Gut · WELT · 10.02.2014
Begrüßt Wettbewerb durch Prüfung beruflicher Beschränkungen, verteidigt aber Qualitäts- und Ausbildungsstandards im Handwerk.
- Kommentar: Bloß keine Gleichmacherei · WELT · 08.09.2010
Befürwortet europäische Wirtschaftskoordinierung grundsätzlich, warnt aber vor einer Schwächung des Wettbewerbs.
- Kommentar: Lehren aus der Vergangenheit · WELT · 06.09.2010
Bewertet möglichst automatische Sanktionen gegen Defizitsünder und härtere Regeln im Stabilitätspakt als richtig.
- 75 Jahre Atlantische Allianz: Danke, Nato! · WELT · 03.04.2024
Bezeichnet die NATO als Erfolgsgeschichte, die Mitglieder geschützt sowie Demokratie und Wohlstand gesichert habe.
- Kommentar: Zurück in Afghanistan · WELT · 12.05.2017
Hält langfristiges nachhaltiges militärisches Engagement für wichtiger als einen überhasteten Rückzug aus Afghanistan.
- Die Nato-Beschlüsse sind das richtige Zeichen an Putin · WELT · 08.07.2016
Bewertet mehr NATO-Aufrüstung und Abschreckung gegenüber Russland als richtig und wendet sich gegen Abrüstungsforderungen.
- Kommentar: Arme Ukraine · WELT · 28.04.2015
Fordert stärkere Unterstützung der Ukraine; ihre Forderung nach defensiven Waffen bezeichnet der Kommentar als berechtigt.
- Lückenloser Schutz der Grenzen Europas? Brüssels große Asyl-Illusion · WELT · 03.11.2023
Argumentiert, irreguläre Migration bleibe attraktiv; ein stärker abschreckender Ansatz sei wirksamer als EU-Aktionspläne.
- Kommentar: Europa in der Pflicht · WELT · 17.11.2015
Fordert europäische Fluggastdaten-Speicherung, Vorratsdatenspeicherung und eine Datenbank zur Überwachung gefährlicher Islamisten.
Belegte Zugehörigkeiten 0
| Organisation | Funktion | Zeitraum | Quelle |
|---|---|---|---|
| Keine belegten Zugehörigkeiten. | |||
Alle erfassten Auftritte 2
| Datum | Sendung | Episode | Rolle | Beleg |
|---|---|---|---|---|
| 16.08.2026 | internationaler frühschoppen | Trumps Schlingerkurs - Chance oder Risiko für Europa? | Gast | Originalsendung |
| 28.09.2025 | Presseclub | Putins hybrider Krieg: Wie bedroht sind wir? | Gast | Originalsendung |
Unveränderte LLM-Antwort
Maschinell erzeugte Rohausgabe, unverändert veröffentlicht und nicht gleichbedeutend mit einer redaktionellen Bestätigung.
{"gender":"not_recorded","birth_year":null,"party_affiliation":null,"party_membership_status":"no_public_membership","party_membership_note":"In den recherchierten öffentlich zugänglichen Profilen und Beiträgen fand sich kein direkter Beleg für eine Parteimitgliedschaft oder einen Mitgliedschaftsstatus.","short_description":"Christoph B. Schiltz ist ein deutscher Journalist und seit 2014 Brüssel-Korrespondent der WELT mit Schwerpunkten unter anderem auf NATO-, EU-, Migrations- sowie Sicherheits- und Verteidigungspolitik.","political_short_label":"Redaktionell: wirtschaftspolitisch eher markt- und wettbewerbsorientiert; gesellschaftspolitisch gemischt, mit sicherheits- und migrationspolitisch restriktiven Akzenten; außenpolitisch klar bündnis- und verteidigungsorientiert.","overall_assessment":"Die Einordnung beruht ausschließlich auf namentlich gezeichneten Meinungsbeiträgen von Schiltz, nicht auf seiner journalistischen Berichterstattung oder seinem Arbeitgeber. Seine Kommentare zeigen wiederholt Präferenzen für Wettbewerb, fiskalische Regeln und Arbeitsmarktflexibilität, verbinden gesellschaftliche Offenheit teilweise mit Kontroll- und Sicherheitsforderungen und vertreten deutlich Abschreckung, NATO und militärische Unterstützung gegen russische Aggression.","dimensions":[{"dimension":"economy","assessable":true,"estimate":2,"uncertainty_min":1,"uncertainty_max":3,"confidence":"medium","self_description":"Keine politische Selbstbeschreibung zur Wirtschaftspolitik in den recherchierten Quellen gefunden.","documented_positions":"In eigenen Kommentaren befürwortet Schiltz stärkere europäische Wirtschaftskoordinierung, sofern Wettbewerb nicht geschwächt wird, automatische Sanktionen bei Defizitverstößen sowie längere tarifliche Arbeitszeiten mit Lohnausgleich. 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Brüssels große Asyl-Illusion","publisher":"WELT","date":"2023-11-03","statement":"Argumentiert, irreguläre Migration bleibe attraktiv; ein stärker abschreckender Ansatz sei wirksamer als EU-Aktionspläne.","dimensions":["society"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false},{"url":"https://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article148969025/Europa-in-der-Pflicht.html","title":"Kommentar: Europa in der Pflicht","publisher":"WELT","date":"2015-11-17","statement":"Fordert europäische Fluggastdaten-Speicherung, Vorratsdatenspeicherung und eine Datenbank zur Überwachung gefährlicher Islamisten.","dimensions":["society"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false},{"url":"https://www.welt.de/print/welt_kompakt/debatte/article140187228/Arme-Ukraine.html","title":"Kommentar: Arme Ukraine","publisher":"WELT","date":"2015-04-28","statement":"Fordert stärkere Unterstützung der Ukraine; ihre Forderung nach defensiven Waffen bezeichnet der Kommentar als berechtigt.","dimensions":["foreign"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false},{"url":"https://www.welt.de/debatte/kommentare/article156917489/Aufruestung-und-Abschreckung-das-richtige-Zeichen-an-Putin.html","title":"Die Nato-Beschlüsse sind das richtige Zeichen an Putin","publisher":"WELT","date":"2016-07-08","statement":"Bewertet mehr NATO-Aufrüstung und Abschreckung gegenüber Russland als richtig und wendet sich gegen Abrüstungsforderungen.","dimensions":["foreign"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false},{"url":"https://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article164488244/Zurueck-in-Afghanistan.html","title":"Kommentar: Zurück in Afghanistan","publisher":"WELT","date":"2017-05-12","statement":"Hält langfristiges nachhaltiges militärisches Engagement für wichtiger als einen überhasteten Rückzug aus Afghanistan.","dimensions":["foreign"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false},{"url":"https://www.welt.de/debatte/kommentare/article250858622/75-Jahre-Atlantische-Allianz-Danke-Nato.html","title":"75 Jahre Atlantische Allianz: Danke, Nato!","publisher":"WELT","date":"2024-04-03","statement":"Bezeichnet die NATO als Erfolgsgeschichte, die Mitglieder geschützt sowie Demokratie und Wohlstand gesichert habe.","dimensions":["foreign"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false}] }