Person
Dagmar Rosenfeld
Erfasst mit GPT-5.6 TerraLetztes Update
Redaktionelle Schätzung auf Grundlage eigener Kommentare und öffentlicher Auftritte, nicht als Parteizuschreibung. Rosenfeld vertritt in den belegten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Beiträgen überwiegend liberal-konservative Positionen. In der Außen- und Sicherheitspolitik, insbesondere zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, argumentiert sie deutlich für Sanktionen, Waffenhilfe und europäische Verteidigungsfähigkeit.
Wirtschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine ausdrückliche wirtschaftspolitische Selbstverortung festgestellt.
- Belegte Positionen
- Sie kritisierte eine Vermögensteuer als unverhältnismäßig bürokratisch, verlangte eine grundlegende Rentenreform und sprach sich beim Klimaschutz gegen teure Sofortprogramme zugunsten einer langfristigen Strategie aus.
- Institutionelles Umfeld
- Langjährige Tätigkeit als Politikjournalistin und Chefredakteurin; das berufliche Umfeld ist lediglich ein schwaches Indiz und kein Beleg für eigene Positionen.
- Redaktionelle Ableitung
- Die Kritik an Vermögensteuer, dauerhaften Rentengarantien und kurzfristig hohen Ausgaben spricht für eine eher marktliberale Einordnung. Aussagen zu anderen Verteilungs-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitikfeldern sind begrenzt, daher mittlere Sicherheit.
Gesellschaftspolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Sie beschreibt als journalistisches Leitbild einen Journalismus auf Augenhöhe und kritisiert belehrenden beziehungsweise entmündigenden Haltungsjournalismus.
- Belegte Positionen
- Sie wandte sich gegen ein gesetzliches Verbot sexistischer Werbung, kritisierte genderpolitische Sprachformen als Ausdruck eines Opfer-Feminismus und forderte in der Asylpolitik unter anderem die konsequente Umsetzung einer Drittstaatenlösung.
- Institutionelles Umfeld
- Die Positionen stammen aus eigenen Kommentaren in DIE ZEIT und WELT. Medienarbeit oder frühere Arbeitgeber werden nicht als eigenständiger Positionsbeleg gewertet.
- Redaktionelle Ableitung
- Die Ablehnung staatlicher Vorgaben bei Werbung ist libertär; die Kritik an Gendersprache und die restriktivere Asylpolitik weisen zugleich konservativ. Insgesamt ergibt sich eine leicht bis moderat konservative, zugleich freiheitsorientierte Einordnung.
Außenpolitik
Begründung und Herleitung
- Selbstbeschreibung
- Keine allgemeine außenpolitische Selbstbeschreibung festgestellt.
- Belegte Positionen
- Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine verlangte sie härtere Sanktionen, Waffenlieferungen und das Ende von Nord Stream 2. Sie kritisierte Widerstand gegen schwere Waffenhilfe als Verkennung der Lage und lehnte Forderungen ab, die Ukraine ohne weitere Waffenhilfen zu Verhandlungen zu drängen.
- Institutionelles Umfeld
- Die Belege sind eigene, als Meinung gekennzeichnete WELT-Kommentare. Sie betreffen vor allem den Ukrainekrieg und erlauben keine vollständige Einordnung zu sämtlichen außenpolitischen Konfliktfeldern.
- Redaktionelle Ableitung
- Die wiederholte Befürwortung von Waffenhilfe, Sanktionen und einer stärkeren europäischen Sicherheitsverantwortung spricht klar gegen pazifistisch-antiinterventionistische Positionen und für eine bündnis- und militärorientierte Haltung.
Erfasste Auftritte
Auftritte pro Jahr
Gezählt werden alle erfassten Auftritte nach dem Sendedatum der Episode. 2026 läuft noch und ist deshalb heller dargestellt. Ein Klick auf ein Jahr zeigt die Auftritte dieses Jahres.
Redaktionelle Schätzung
Ähnlich eingeordnete Personen
Nähe bedeutet hier nur, dass die redaktionellen Schätzwerte ähnlich liegen. Sie sagt nichts über Kontakte, Zusammenarbeit oder tatsächliche Übereinstimmung zwischen den Personen aus.
| # | Person | Wirt. | Ges. | Außen | Abstand | Belastbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Dagmar Rosenfeld | +2.0 | +1.5 | +3.5 | – | eigene Werte | |
| 1 | Marc Henrichmann (CDU) | +2.0 | +2.0 | +4.0 | 0.8Punkte 0.3 | Mittel |
| 2 | David McAllister (CDU) | +2.0 | +1.0 | +3.5 | 0.8Punkte 0.2 | Niedrig |
| 3 | Robin Alexander | +1.5 | +1.5 | +3.0 | 0.8Punkte 0.3 | Mittel |
| 4 | Hendrik Wüst (CDU) | +2.0 | +1.5 | +3.0 | 0.8Punkte 0.2 | Mittel |
| 5 | Martin Greive | +2.5 | +1.5 | +3.5 | 0.8Punkte 0.2 | Niedrig |
| 6 | Manfred Weber (CSU) | +1.5 | +2.0 | +4.0 | 0.8Punkte 0.5 | Mittel |
| 7 | Christoph Schiltz | +2.0 | +2.0 | +4.0 | 0.9Punkte 0.3 | Mittel |
| 8 | Christoph von Marschall | +2.0 | +1.0 | +3.5 | 0.9Punkte 0.2 | Niedrig |
So wird der Abstand berechnet
Jeder Schätzwert wird als Wahrscheinlichkeitsverteilung über sein Unsicherheitsintervall verstanden. Der Abstand zweier Personen in einer Dimension ist der erwartete Betrag der Differenz zweier zufällig daraus gezogener Werte, gemessen in Skalenpunkten. Bei exakten Werten ist das der einfache Abstand der Punktwerte („Punkte“ in der Tabelle); je breiter die Unsicherheit, desto größer der erwartete Abstand. Zwei vage Einordnungen erscheinen deshalb nie näher als zwei präzise.
Der Gesamtabstand ist der Mittelwert über die drei Dimensionen. Verglichen werden nur Personen mit Schätzwerten in mindestens zwei gemeinsamen Dimensionen; für eine fehlende Dimension wird der durchschnittliche Abstand zweier beliebiger eingeordneter Personen angesetzt, damit fehlende Werte keine Nähe vortäuschen. Gezeigt werden höchstens 8 Personen mit einem Abstand von höchstens 1.75. Die Belastbarkeit entspricht der schwächsten beteiligten Sicherheitsstufe; bei nur zwei vergleichbaren Dimensionen ist sie höchstens mittel.
Belege und weitere Daten
Quellen der politischen Einordnung 9
- Mein Name ist Dagmar Rosenfeld · The Pioneer · 03.09.2024
Rosenfeld schreibt selbst, sie sei 1974 geboren, in Köln aufgewachsen und seit 2000 journalistisch bei Tagesspiegel, ZEIT und WELT tätig.
- Journalismus und Politik: Mit der FDP unter einer Decke · DIE ZEIT · 21.04.2016
Rosenfeld erklärte, seit ihrer Partnerschaft mit Christian Lindner weder über die FDP noch über deren Akteure zu schreiben.
- TV-Kritik Maybrit Illner: „Man lügt diese jungen Leute im Grunde bei der Rentenpolitik an“ · WELT · 17.09.2021
Rosenfeld kritisierte Vermögensteuer und Rentengarantie und forderte eine grundlegende Reform des Rentensystems.
- Wagenknecht und Schwarzer wollen einen anderen Frieden als die Ukrainer · WELT · 10.02.2023
Eigener Kommentar: Gegen weitere Waffenhilfe gerichtete Forderungen setzten Angreifer und Überfallene gleich und hülfen Russland.
- Zeitenwende? Eher ein Winden durch das Zeitgeschehen · WELT · 30.04.2022
Eigener Kommentar: Die Kritik an schweren Waffenlieferungen zeuge von Ignoranz gegenüber der Lage in der Ukraine und Deutschlands Verantwortung.
- Deutschlands bequeme Solidarität mit der Ukraine reicht nicht aus · WELT · 25.02.2022
Eigener Kommentar: Bloße Solidarität reiche nicht; Rosenfeld verlangte Waffenhilfe, härtere Sanktionen und den Verzicht auf Nord Stream 2.
- Dagmar Rosenfeld – Autorenseite · DIE ZEIT
Die Autorenseite führt Rosenfelds Beiträge zu Gendersprache, Gleichstellung, Integration und ihrem Umgang mit der FDP-Berichterstattung auf.
- Keine kleinen Schritte mehr – Asylpolitik braucht jetzt den Weitsprung! · WELT · 10.11.2023
Eigener Kommentar: Der Asylkompromiss müsse konsequenter umgesetzt werden; genannt wird ausdrücklich die Drittstaatenlösung.
- Sexismus: Brust raus! · DIE ZEIT · 14.04.2016
Eigener Kommentar: Ein Verbot sexistischer Werbung sei „staatlich verordnete Verklemmtheit“.
Belegte Zugehörigkeiten 0
| Organisation | Funktion | Zeitraum | Quelle |
|---|---|---|---|
| Keine belegten Zugehörigkeiten. | |||
Alle erfassten Auftritte 9
Unveränderte LLM-Antwort
Maschinell erzeugte Rohausgabe, unverändert veröffentlicht und nicht gleichbedeutend mit einer redaktionellen Bestätigung.
{"gender":"female","birth_year":1974,"party_affiliation":null,"party_membership_status":"no_public_membership","party_membership_note":"Für eine Parteimitgliedschaft von Dagmar Rosenfeld wurde in den geprüften öffentlich zugänglichen Quellen kein direkter Beleg gefunden. Ihre frühere Ehe mit dem FDP-Politiker Christian Lindner und ihre frühere journalistische FDP-Berichterstattung sind kein Nachweis einer eigenen Parteimitgliedschaft.","short_description":"Deutsche Journalistin und Politikpodcasterin. Sie war journalistisch unter anderem für Tagesspiegel, DIE ZEIT und WELT tätig sowie Chefredakteurin von DIE WELT und WELT AM SONNTAG.","political_short_label":"liberal-konservativ; in der Ukrainepolitik klar unterstützungs- und sicherheitsorientiert","overall_assessment":"Redaktionelle Schätzung auf Grundlage eigener Kommentare und öffentlicher Auftritte, nicht als Parteizuschreibung. Rosenfeld vertritt in den belegten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Beiträgen überwiegend liberal-konservative Positionen. In der Außen- und Sicherheitspolitik, insbesondere zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, argumentiert sie deutlich für Sanktionen, Waffenhilfe und europäische Verteidigungsfähigkeit.","dimensions":[{"dimension":"economy","assessable":true,"estimate":2,"uncertainty_min":0.5,"uncertainty_max":3.5,"confidence":"medium","self_description":"Keine ausdrückliche wirtschaftspolitische Selbstverortung festgestellt.","documented_positions":"Sie kritisierte eine Vermögensteuer als unverhältnismäßig bürokratisch, verlangte eine grundlegende Rentenreform und sprach sich beim Klimaschutz gegen teure Sofortprogramme zugunsten einer langfristigen Strategie aus.","institutional_context":"Langjährige Tätigkeit als Politikjournalistin und Chefredakteurin; das berufliche Umfeld ist lediglich ein schwaches Indiz und kein Beleg für eigene Positionen.","editorial_inference":"Die Kritik an Vermögensteuer, dauerhaften Rentengarantien und kurzfristig hohen Ausgaben spricht für eine eher marktliberale Einordnung. 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Eher ein Winden durch das Zeitgeschehen","publisher":"WELT","date":"2022-04-30","statement":"Eigener Kommentar: Die Kritik an schweren Waffenlieferungen zeuge von Ignoranz gegenüber der Lage in der Ukraine und Deutschlands Verantwortung.","dimensions":["foreign"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false},{"url":"https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus243715243/Der-merkwuerdige-Vorstoss-von-Wagenknecht-und-Schwarzer.html","title":"Wagenknecht und Schwarzer wollen einen anderen Frieden als die Ukrainer","publisher":"WELT","date":"2023-02-10","statement":"Eigener Kommentar: Gegen weitere Waffenhilfe gerichtete Forderungen setzten Angreifer und Überfallene gleich und hülfen Russland.","dimensions":["foreign"],"supports_identity":true,"supports_party_affiliation":false}]}